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Neue Operation in Namibia notwendig

GEPOSTED AM 13. Februar 2008  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2008

David hofft auf eine Operation

Der 15-jährige David hofft auf die Hilfe der UKM-Spezialisten um die Operation von der Organisation „Interplast“ zu beginnen.

Vier Monate war der 15-jährige David Halupe aus Namibia ab Dezember 2006 in Deutschland, da, mit seine schlimmsten Verletzungen, die er sich bei einem Brand zugezogen hatte, geheilt werden. Ermöglicht wurden die vielen Operationen im Murnauer Unfallkrankenhaus (UKM) durch die Großherzigkeit der Menschen im Oberland, die rund 54 000 Euro an die Organisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ spendeten. Diese hatten die Hilfsaktion für David initiiert.

14.000 Euro liegen laut Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen“ noch auf dem Spendenkonto. Geld das nun benötigt werden für Davids weitere Genesung. Trotz aller Fortschritte muss der Bub, der bis vor zwei Monaten in Windhoek lebte, nach Einschätzung der Ärzte noch einmal einer Operation unterzogen werden.

Zwar ist die linke Hand beweglich, doch die Finger sind noch nicht grade. Auf der rechten Seite muss der Ellenbogen operiert werden, die Finger kann David nur zum Teil bewegen, beschreibt Brenner den Zustand des 15-Jährigen. Außerdem kümmert sich eine Physiotherapeutin um David, auch muss Schulgeld bezahlt werden.

Die Operation will ein Team der Ärztehilfsorganisation „Interplast“ unter der Leitung des Spezialisten Dr. Andreas Schmid, Chefarzt der plastischen Chirurgie des UKM vornehmen. Ein Termin steht laut Brenner aber noch nicht fest. Die Oberin der Tutzinger Missions-Benediktinerinnen aus Windhoek schrieb in einer Mail derweil, dass David alle Hilfsmittel habe, die er benötigt. „Er müsse sie nur anziehen und Übungen machen“, berichtete sie aus dem Alltag mit dem 15-Jährigen. Ihre Beobachtung nach tut ihm der Aufenthalt in der Stadt nicht gut. „Er hat immer noch Freunde, meistens alleinstehende Damen, die ihn sehr verwöhnen“, schreibt sie weiter und befürchtet: „Er wird hier nie lernen, selber etwas zu tun und selbständig zu werden“.

Inzwischen ist David in seiner Heimat Ondangwa im Norden Namibias zurückgekehrt, wo er laut Brenner wieder am Schulunterricht teilnimmt. „Wenn er nicht kommt wird er vom Lehrer abgeholt“, so Brenner . In seiner Heimat wird David derzeit auch einmal in der Woche von einer Physiotherapeutin behandelt. Die Schwestern in Windhoek haben angeboten, David wieder nehmen, wenn er erneut operiert wird. „Dann kann er so lange nach Windhoek kommen“ schreibt Schwester Augusta weiter.

Neue Operation in Namibia notwendig

Neue Operation in Namibia notwendig

Neues aus der Heimat von David

GEPOSTED AM 2. Februar 2008  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2008

Neues von David aus seiner Heimat

David Halupe lebt seit fast einem Jahr wieder in seiner afrikanischen Heimat. Das Foto zeigt den mittlerweile 15-Jährigen mit seinem Hund auf dem Arm im Pavillon der Baumschule von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“.

Mitte März 2007 ist David Halupe aus Deutschland abgereist. Der mittlerweile 15-Jährige Junge, der bei einem Brand in seiner namibischen Heimat schwer verletzt und in der Unfallklinik Murnau (UKM) mehrmals operiert wurde, lebt nun fast seit fast einem Jahr wieder in seiner afrikanischen Heimat. Was ist aber in dem einem Jahr passiert?

Vier Monate lang lebte David im Landkreis Weilheim-Schongau und ließ einige schmerzhafte Operationen über sich ergehen (wir berichteten). Zurück in seiner Heimat, wohnt David im katholischen Hospital der Tutzinger Schwestern in Windhoek. Dort wurde er weiter ärztlich behandelt, wie Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“, der 2006 auf David in einem Krankenhaus in Namibia aufmerksam geworden war, in einer Pressemeldung mitteilt. Im katholischen Hospital habe der 15-jährige David auch alle „erforderliche Hilfsmittel, wie Schienen und Handschuhe erhalten“, heißt es in einem Schreiben von Brenner.

Nach seinem Aufenthalt im Hospital bemühte sich die Organisation „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ darum eine Physiotherapeutin für den 15-jährigen David zu finden. Weitere Operationen werden den Jungen wohl nicht erspart bleiben, denn laut Brenner seien die linke Hand und der linke Arm beweglich, doch die Finger dagegen sind noch nicht gerade. Am rechten Arm müsse außerdem noch der Ellenbogen operiert werden.

Durch die damals durchgeführten Spendenaktionen kamen für David rund 54.000 Euro zusammen. Bisher wurden davon zirka 40.000 Euro ausgegeben. Somit seien laut Brennern och 14.000 Earp übrig „für die noch ausstehenden Behandlungen und Operationen“.

Weil David großes Interesse an der Baumschule von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ in Afrika zeigt und sie auch regelmäßig besuchen würde, liegen es nahe, dass David nach Beendigung seiner Schulzeit in vier Jahren dort schließlich eine Lehre beginnen könnte, erklärt Brenner.

Neues von david aus seiner Heimat

Neues von david aus seiner Heimat

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