Ein Wald für Bolivien

Weilheim/Huari – Die Mutterbaumschule, die die Weilheimer Organisation “Bäume für Menschen – Trees for the World” in Bolivien aufbauen will, steht schon.Der Zivildienstleistende Lukas Flugel aus Penzberg, der vor etwa einem Jahr für die Organisation nach Huari geflogen ist, hat mitgeholfen, ein Bürogebäude mit Schlafräumen für die Mitarbeiter, die das Gelände bewachen, zu errichten.

Außerdem gibt es dort inzwischen Gewächshäuser und Samenbanken, die die Sämlinge vor der intensiven Sonneneinstrahlung in der Hochebene der Anden schützen. 10.000 heimische Bäume hat Flugel inzwischen zusammen mit einem Mitarbeiter groß gezogen, sodass sie bald im etwa zehn Hektar großen Baumpark eingepflanzt werden können.

„Bäume für Menschen“ hofft nun auf Spen­der. Wer mithelfen will, kann für 50 Euro eine Baumpatenschaft übernehmen (Telefon: 0881/8001). Flügel ist aber nicht nur damit beschäftigt, Samen zu sammeln und zu pflanzen. Er versucht auch Einheimischen, vor allem Kin­dern, ein Gespür für Bäume zu ver­mitteln, deshalb hält er oft Vorträ­ge an Schulen oder lädt Kinder in die Mutterbaumschule ein. Sein Nachfolger, der sich Anfang Juni auf den Weg nach Huari machen wird, steht laut Gottfried Brun­ner, dem Vorstand und Gründer der Organisation, bereits fest.

Um wirklich etwas bewegen zu können, sucht „Bäume für Men­schen“ aber auch Sponsoren, denn aufgrund der schlechten Wirt­schaftslage ist die Unterstützung: stark zurückgegangen. Jetzt hofft i die Organisation, mit einer CD et- 1 was Geld einzunehmen. Michael Holm und Sandra Hoffmann haben Musik und Text für das Lied „Trees for the World“ bereits kom­poniert. Der Weilheimer und i Schondorfer Kinderchor begin­nen heute mit den Proben für die Aufnahme.

Ein Wald für Bolivien
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