Südwestafrika

Weilheim/Ondangwa, Namibia Vor vier, Monaten wurde eine Mutterbaumschule in Ondangwa, Südwestafrika, eingeweiht (wir berichteten). Bis heute sind 25000 Samen von Frucht und Nutzbäumen gepflanzt worden. Das Umweltprojekt mit Sitz in Weilheim wird von den Einheimischen begeistert angenommen. Rechtzeitig zur Regenzeit werden unzählige Baumsamen in den Boden eingebracht. Die Einheimischen waren von Anfang an mit Eifer dabei und pflanzten unter fachkundiger Anpeilung einen Baum nach dem anderen. In nur zwei Jahren werden an den Bäumen Mangos und wilde Feigen hängen. Um dies zu gewährleisten, helfen selbst Kinder und ganze Schulklassen mit.

,,In einigen Jahren”, so Gottfried Brenner, Initiator und Vorsitzender von „Bäume für Menschen – Trees for the World“, „wird die Mutterbaumschule von Einheimischen vor Ort betreut werden und sich finanziell selbst tragen“. Dieser sei aber nur einer der positiven Aspekte des Projekts. An der Errichtung dieser Anlage, die unter einem 360 Quadratmeter großen Schattennetz gedeiht, seinen überwiegend Einheimische beteiligt. Arbeitsplätze konnten geschaffen werden. Unter Anleitung eines deutschen Diplomförsters soll das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften wecket werden. So wird dann Brenners Worten dem Trend der letzten Jahrzehnte in Namibia entgegenwirken, wo durch Abholzen und Überweiden der Wald im Nordwesten Namibias weitgehend verschwunden sei und die Armut zugenommen habe.

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