{"id":559,"date":"2014-12-10T16:52:51","date_gmt":"2014-12-10T14:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/baeume.de\/?page_id=559"},"modified":"2016-03-31T12:21:51","modified_gmt":"2016-03-31T10:21:51","slug":"baeume-fuer-menschen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/baeume-fuer-menschen","title":{"rendered":"B\u00e4ume f\u00fcr Menschen"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Konzeption und Ziele von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World<sup>\u00ae<\/sup><\/h1>\n<h2>Mutterbaumschule und Netzwerk<\/h2>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<p><strong>Der in Nordwest-Namibia von Natur aus vorkommende regengr\u00fcne Trockenwald tritt in einem Mosaik verschiedenster Vegetationseinheiten auf. Die Bev\u00f6lkerung Nordwestnamibias hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in ihrem Stammesgebiet verdoppelt. Durch den enorm hohen Feuer- und Bauholzbedarf der Bev\u00f6lkerung werden die noch vorhandenen Waldreste stark genutzt. Gro\u00dfe, ehemals mit Wald bedeckte Fl\u00e4chen sind bereits entwaldet, und der Prozess schreitet immer weiter fort. Durch eine gezielte Aufforstungspolitik kann der Bestand des regengr\u00fcnen Trockenwaldes langfristig erhalten oder sogar wieder erh\u00f6ht werden.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-964 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Baum-Spr\u00f6\u00dflinge.png\" alt=\"B\u00e4ume Baum Spr\u00f6\u00dflinge Wurzel\" width=\"910\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Baum-Spr\u00f6\u00dflinge.png 910w, https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Baum-Spr\u00f6\u00dflinge-300x66.png 300w, https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Baum-Spr\u00f6\u00dflinge-100x22.png 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 910px) 100vw, 910px\" \/>[\/vc_column_text][vc_tta_accordion][vc_tta_section title=&#8220;1. Ausgangssituation&#8220; tab_id=&#8220;1455031181596-0fe93156-b4cf&#8220;][vc_column_text]Die Mutterbaumschule von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen Trees for the World<sup>\u00ae<\/sup> befindet sich in Ondangwa, Region Oshana, Nordwestnamibia, etwa 750 km N von Windhoek, n\u00f6rdlich des Etosha-Nationalparks. Das Gebiet, das urspr\u00fcnglich mit einem weit verbreiteten regengr\u00fcnen Trockenwald ausgestattet war, ist in den vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten weitgehend entwaldet worden. Die Lage in Nordwest-Namibia erinnert an eine vergleichbare Situation in Deutschland im Mittelalter, als gro\u00dffl\u00e4chig Aufforstung betrieben wurde. Wald und Weide erfuhren eine deutliche Trennung. Damit konnte eine Holznot und eine um sich greifende drastische Lebensraumverschlechterung von staatlicher Seite verhindert werden.<\/p>\n<h5>1.1. Geographie, Geologie, B\u00f6den<\/h5>\n<p>Ondangwa liegt im Zentrum einer gro\u00dfr\u00e4umigen, sehr alten Depression (Owambo Basin), die ein Teil des wesentlich gr\u00f6\u00dferen Kalahari-Beckens ist, und \u00fcber Jahrmillionen bis zu 500 Meter m\u00e4chtige Feinsedimente von Fl\u00fcssen und flachen Seen akkumuliert hat (Kalahari Sequence). Zuoberst finden wir heute sandig-tonige Sedimente aus Seen, die aufgrund des schon damals hei\u00dfen Klimas gr\u00f6\u00dftenteils verdunstet sind. Zur\u00fcck blieben hohe Konzentrationen an Salzen, weshalb heute die Grundwasserreservoirs zu einem hohen Ma\u00dfe brackisch sind. Auch heute befinden wir uns in einer eher trockenen Phase, in der der Cuvelai-Flu\u00df mit seinem riesigen Netzwerk von Abflu\u00dfrinnen, den Oshanas, bei Hochwasserereignissen Sedimente aus h\u00f6hergelegenen Gebieten in Angola in das Owambobecken transportiert.<\/p>\n<p>Aus den durch Wasser und Wind oft umgelagerten Substraten entstand eine lebendige Mixtur aus verschiedenen B\u00f6den. Die Sande blieben meist auf den H\u00f6hen bzw. wurden mit dem Wind dahin verfrachtet, w\u00e4hrend sich die Schluffe (silt) und Tone (clay) in den tieferen Lagen sammelten. Die geringe Fruchtbarkeit der B\u00f6den ist typisch f\u00fcr die ariden Bedingungen, da der sp\u00e4rliche Bewuchs kaum organisches Material in den Boden einbringt. Charakteristisch ist auch die geringe Neubildungsrate und geringe Entwicklungstiefe der B\u00f6den.<\/p>\n<p>Die durch die hohe Verdunstungsrate sehr salzigen Sandb\u00f6den weisen oft in einer Tiefe von 10-50 cm unter Gel\u00e4nde tonige Salzkrusten auf, die die Bearbeitung des Bodens nahezu unm\u00f6glich machen. Lokale \u00dcberschwemmungen nach heftigen Regenschauern r\u00fchren daher, dass in den B\u00f6den keine Versickerung mehr m\u00f6glich ist. Nach Regenf\u00e4llen l\u00f6sen sich die Salze in den harten Krusten auf, wandern nach oben und verst\u00e4rken die Salinit\u00e4t. Ondangwa liegt im Grenzbereich von B\u00f6den mit hohem (im S) und mittlerem Salzgehalt (im N). Die geringeren Salzgehalte treten in den h\u00f6her gelegenen Arealen auf, die vielleicht w\u00e4hrend fr\u00fcherer feuchterer Klimata noch geflutet wurden.<\/p>\n<p>Landschaftlich gesehen befinden wir uns innerhalb des &#8222;Cuvelai&#8220;, in dem in der Trockenzeit ausgedehnte Grassteppen in den Oshanas gedeihen, w\u00e4hrend in den h\u00f6her gelegenen Landschaftsteilen der Mopanebusch und verschiedene hohe B\u00e4ume wachsen. Nur hier kann auch Landwirtschaft mit Ackerbau betrieben werden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Umgebung von Ondangwa nichtsdestotrotz in einer potentiell g\u00fcnstigen Region f\u00fcr die Bodenbewirtschaftung im Owambobecken liegt. Die geographische Bezeichnung &#8222;Cuvelai&#8220; wird im Folgenden auch verwendet f\u00fcr Nordwestnamibia, das aus den vier politischen Bezirken Omusati, Ohangwena, Oshana und Oshikoto besteht. Dieses Gebiet ist das Stammesgebiet der Ovambo.<\/p>\n<h5>1.2. Klima<\/h5>\n<p>Das semi-aride Klima ist durch Regenf\u00e4lle charakterisiert, die in ihrer Menge und in ihrem Zeitpunkt sehr stark variieren k\u00f6nnen. Von November bis April (Sommermonate) f\u00e4llt fast der gesamte Jahresniederschlag (96 %), davon \u00fcber 2\/3 von Januar bis M\u00e4rz. Ondangwa erreicht Niederschl\u00e4ge von 400-500 mm\/Jahr. Die Temperaturen sind w\u00e4hrend der Regenzeit am h\u00f6chsten: 30-35\u00b0 C. Im Winter ist Ondangwa weitgehend frostsicher, das Thermometer sinkt auf 7-8\u00b0 C. Die potentielle Verdunstung betr\u00e4gt 2500 mm\/Jahr.<\/p>\n<p>Gerade w\u00e4hrend der Regenphase erreichen die Winde ihre h\u00f6chsten Geschwindigkeiten und tragen zur Verdunstung des Wassers, das in den Oshanas steht, zus\u00e4tzlich bei. Zusammenfassend ist zu sagen, dass unter diesen Bedingungen nur Pflanzen \u00fcberleben k\u00f6nnen, die auf aride Verh\u00e4ltnisse spezialisiert sind. W\u00e4hrend der vergangenen 20 Jahre wurden niedrigere Niederschlagssummen erreicht wie in den 70er Jahren, die n\u00e4sser waren als die 60er Jahre. Hohe Verdunstungsraten und hohe Temperaturen versch\u00e4rfen die Auswirkungen der eingeschr\u00e4nkten Niederschlagsmengen.<\/p>\n<h5>1.3. Wasser<\/h5>\n<p>In einem so trockenen Land wie Namibia entschied das Vorhandensein von Wasser \u00fcber Jahrhunderte hinweg den Aufenthaltsort von Mensch und anderen Lebewesen. Das Cuvelai-Delta mit seinem weitverzweigten Rinnensystem garantierte hier das Auskommen. Vor der Bev\u00f6lkerungsexplosion an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war es hier \u00fcblich, w\u00e4hrend der Regenzeit das Oberfl\u00e4chenwasser als Trinkwasser zu verwenden und in der Trockenperiode auf flache, handgegrabene Brunnen zur\u00fcckzugreifen. In sehr niederschlagsreichen Regenzeiten, die in einem Abstand von 4-10 Jahren auftreten, erreicht das Cuvelai-Delta im NW auch die Umgebung von Ondangwa, was zu gro\u00dfr\u00e4umigen Hochw\u00e4ssern (&#8222;efundjas&#8220;) f\u00fchrt. Ein Gro\u00dfteil der vorkommenden Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser resultiert jedoch aus lokalen Niederschl\u00e4gen (wie z.B. die T\u00fcmpel in der Baumschule).<\/p>\n<p>Der Grundwasserstand um Ondangwa befindet sich 10-20 m unter Gel\u00e4nde. Der relativ flache Grundwasserk\u00f6rper w\u00e4re als Trinkwasserreservoir sehr g\u00fcnstig, wenn nicht der hohe Versalzungsgrad, der \u00f6stlich Ondangwa noch unter 1000 mg\/l liegt und westlich davon \u00fcber 5000 mg\/l erreicht, genie\u00dfbares Trinkwasser zur Mangelware werden lie\u00dfe. Das Trinkwasser f\u00fcr Ondangwa und einem Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung Nordwest-Namibias kommt von dem in den 1970er Jahren erbauten Calueque-Damm des Kunene River in Angola (nahe Ruacana, im \u00e4u\u00dfersten NW). Es liegt deshalb auch im Interesse Namibias, f\u00fcr die Sauberkeit und Sicherheit des Kunene River in Angola zu sorgen.<\/p>\n<p>Jegliches Leitungswasser erreicht \u00fcber ein kompliziertes Kanalsystem, das bis Oshakati geht, und dann \u00fcber Pipelines den Verbraucher, der im zentralen Nordwestnamibia auf ein inzwischen weitr\u00e4umiges Leitungsnetz zur\u00fcckgreifen kann. Die Priorit\u00e4t lag in den letzten Jahren in der Bereitstellung von Wasser f\u00fcr jeden B\u00fcrger in einer max. Entfernung von 2,5 km. Nichtsdestotrotz wird h\u00e4ufig Wasser aus flachen Brunnen oder den Oshanas als Trinkwasser verwendet.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;2. Bev\u00f6lkerung&#8220; tab_id=&#8220;1455031181785-192efbef-8c86&#8243;][vc_column_text]Im Gebiet des Cuvelai-Delta lebten Anfang des 20. Jh. etwa 100.000 Menschen. Es gab extreme Hungersn\u00f6te: man nimmt an, dass 1907-08 etwa 40 % der Bev\u00f6lkerung starben. Die Bev\u00f6lkerungszunahme, die v.a. seit der namibischen und angolanischen Unabh\u00e4ngigkeit zu verzeichnen ist, erreichte zwischen 1980 und 1991 2,8 % im Jahr. Sie wird in den n\u00e4chsten Jahren auf etwa 2 % sinken, bedingt durch Krankheiten und Abwanderungen, so dass im Jahr 2021 etwa eine Million Menschen dort leben werden. W\u00e4hrend das Delta nur etwa 10 % der Fl\u00e4che Namibias ausmacht, sind dort fast 50 % der Bev\u00f6lkerung zu Hause (2000). Die Region Ohangwena, wozu auch Ondangwa geh\u00f6rt, z\u00e4hlt gut 200.000 Einwohner.<\/p>\n<p>Migration spielt im Cuvelai eine gro\u00dfe Rolle. Ein Hauptgrund daf\u00fcr ist der Mangel an Arbeit, was v.a. M\u00e4nner von l\u00e4ndlichen Regionen in St\u00e4dte im S\u00fcden (v.a. Windhoek) abwandern l\u00e4sst, so dass in Nordwestnamibia ein deutlicher \u00dcberhang an Frauen im arbeitsf\u00e4higen Alter besteht. Es besteht aber auch im Norden eine deutliche Abwanderung in die St\u00e4dte, so dass z.B. Ondangwa von 1000 Einwohnern im Jahr 1981 auf 7900 im Jahr 1991 wuchs.<\/p>\n<p>Auch wenn das Netz an Krankenh\u00e4usern und medizinischen Zentren schon recht dicht ist, ist die medizinische Versorgung f\u00fcr viele Leute noch immer nicht ausreichend. Nach einer Analyse aus dem Jahr 1998 sind etwa 24 % der Bev\u00f6lkerung HIV-infiziert. Dies wird in den kommenden Jahren dramatische Einbr\u00fcche in der Bev\u00f6lkerung bewirken. Man sch\u00e4tzt, dass bis 2010 etwa 140.000 Menschen daran gestorben sein werden. Die Lebenserwartung wird von derzeit 60-65 Jahren auf 38-40 Jahre im Jahr 2011 sinken. Neben Tuberkulose und Malaria treten auch Krankheiten h\u00e4ufig auf, die durch die Verwendung von unreinem Trinkwasser (Oberfl\u00e4chenwasser) entstehen (Diarrhoe, Bilharziose).<\/p>\n<p>Die Schulbildung wird von der Bev\u00f6lkerung sehr ernst genommen. Etwa 95% aller Kinder und Jugendlichen besuchen bis zum 16. Lebensjahr eine Schule. Weiterf\u00fchrende Schulen sind z.B. das Ogongo Agricultural College.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;3. Landwirtschaft&#8220; tab_id=&#8220;1455031622380-e0727090-87e3&#8243;][vc_column_text]Der Wahlkreis Ondangwa liegt in der Region Oshana, dessen Hauptstadt Oshakati ist. Ondangwa befindet sich in einem kommunalen Gebiet, in dem haupts\u00e4chlich Kleinbauern das Land bewirtschaften. Etwa 30 km weiter nach S und SW beginnt das Gebiet, das von Stammes\u00e4ltesten und -f\u00fcrsten und drei K\u00f6nigen bestimmt wird. Das Gel\u00e4nde eines Kleinbauern ist meist in zwei Teile aufgeteilt: kultivierte Fl\u00e4che und Weideland oder &#8222;Wald&#8220; (&#8222;uunyanda&#8220;). Das Ackerland und der Wohnbereich werden jeweils mit Palisadenw\u00e4nden vor dem Verbi\u00df durch Vieh gesch\u00fctzt. Das Wissen um die Bearbeitungsm\u00f6glichkeiten der verschiedenen B\u00f6den, v.a. im Gebiet der Oshanas, ist bei den Farmern im Allgemeinen hoch.<\/p>\n<p>Nahezu jeder Kleinbauer baut Mahango oder Millet, eine Hirseart an, d.h. es w\u00e4chst auf 90% der bewirtschafteten Fl\u00e4che im Owamboland. Sorghum w\u00e4chst auf knapp 10% der Fl\u00e4che, und wird als Fr\u00fchst\u00fccksgetreide und f\u00fcr die Bierherstellung verwendet. Auf kleinen Fl\u00e4chen wird es bunter: da werden Melonen, Erbsen (&#8222;cow peas&#8220;), Bambra nuts, Bohnen, K\u00fcrbisse und Erdn\u00fcsse geerntet. K\u00fcnstliche Bew\u00e4sserung gibt es nur auf den gr\u00f6\u00dferen Farmen bei Tsumeb. Dort ist auch der Anbau von Mais und Sonnenblumen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe und der Erfolg einer Farm h\u00e4ngen sehr stark vom Wohlstand und der Gr\u00f6\u00dfe eines Haushalts ab. Meistens wird Subsistenzwirtschaft betrieben, ihren Lebensunterhalt m\u00fcssen die Menschen jedoch anderweitig verdienen, etwa als Wanderarbeiter. Der Einsatz von D\u00fcngern ist bei den Kleinbauern sehr gering: die unterschiedlichen Bodenqualit\u00e4ten und das Klima fordern eine komplizierte Handhabe, dazu kommen hohe Kosten. Die Landbearbeitung geschieht h\u00e4ufig durch gemietete Pfl\u00fcge und nur sehr selten mit maschineller Unterst\u00fctzung. Etwa 17% der Farmer besitzen Ochsen, und die \u00c4rmsten bearbeiten das Land ausschlie\u00dflich mit der Hand. Die Gr\u00f6\u00dfe der Viehherde bestimmt das Ansehen des Farmers, deren Kondition ist uninteressant. Es gab verschiedene Hilfsprojekte, Wasser und Futter f\u00fcr die Farmer in gr\u00f6\u00dferem Umfang verf\u00fcgbar zu machen. Dadurch wurden die Viehherden vergr\u00f6\u00dfert, die Folgen f\u00fcr die Umwelt waren verheerend.<\/p>\n<p>Das nutzbare Land ist auch in der Gegend von Oshakati-Ondangwa knapp geworden. Die Besiedlung und landwirtschaftlich nutzbare Fl\u00e4chen sind auf die h\u00f6her gelegenen Fl\u00e4chen beschr\u00e4nkt, die Oshanas k\u00f6nnen nur als saisonale Weidefl\u00e4chen verwendet werden. Aufgrund der r\u00e4umlichen Enge gab es viele Neubesiedlungen, wie z.B. in den vergangenen Jahren 50-80 km weiter parallel zur Stra\u00dfe Oshivelo-Ondangwa.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;4. Vegetationstypen und Naturwald, Waldhaushalt und Waldbewirtschaftung&#8220; tab_id=&#8220;1455031704121-d490215e-2fe7&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h5>4.1. Vegetationstypen<\/h5>\n<p>In der Umgebung von Ondangwa finden wir vier verschiedene Vegetationstypen vor, die ineinander \u00fcbergreifen. Ondangwa selber liegt in einer \u00dcbergangszone des Oshana-Kalahari mosaic und Palms-and-pans-mosaic (s.u.).<\/p>\n<p>Richtung Norden, Osten und S\u00fcdosten ist das Oshana-Kalahari mosaic (siehe Karte im Anhang, B) verbreitet, ein Mosaik aus tieferen und h\u00f6her gelegenen Habitaten, das allgemein gekennzeichnet wird durch eine sehr starke Beeinflussung des Menschen, folglich findet man meist Ackerland, dazwischen 1-2 m hohe B\u00fcsche. Die Tiefl\u00e4nder (Oshanas) sind meist schm\u00e4ler als weiter im Westen. Die urspr\u00fcngliche Vegetation bestand aus: fruchtende Arten wie Sclerocarya birrea, Berchemia discolor, Diospyros mespiliformis und Ficus thonningii. An Holzarten sind zu finden: Burkea africana, Schinziophyton rautanenii, Combretum collinum, Pterocarpus angolensis und Terminalia sericea. Die Buschgeh\u00f6lze bestehen haupts\u00e4chlich aus Combretum collinum und Terminalia sericea. Colophospermum mopane kommt lokal in dichten St\u00e4nden gro\u00dfer B\u00e4ume oder B\u00fcsche vor. Die verschiedenen Grasarten (Schmidtia kalaharensis, Willkommia sarmentosa, Sporobolus spicatus usw.) bauen die Weidefl\u00e4chen auf, die aufgrund ihres geringen N\u00e4hrwerts und angesichts der gro\u00dfen Viehbest\u00e4nde keine ausreichende Ressource darstellen. Die Siedlungsdichte ist hier mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte, sie erreicht 100 Einwohner\/km2, ca. 87 % dieser Vegetationseinheit ist einem Besitzer zugeschrieben oder eingez\u00e4unt. Pf\u00e4hle und Bauholz werden 30 &#8211; 40 km weit herantransportiert (1991). Ernsthafte Erosionsprobleme pr\u00e4gen diesen Vegetationstyp.<\/p>\n<p>Von Ondangwa nach S\u00fcden und S\u00fcdwesten finden wir das Palms-and-pans-mosaic (E), offene, flache Grasl\u00e4nder mit sehr wenigen fruchtenden B\u00e4umen (Hyphaene petersiana) und sehr vielen kleinen Salzpfannen, die nach Regenf\u00e4llen zwar kleine Oshanas bilden, aber meist ohne Verbindung bleiben. Haupts\u00e4chlich dominiert der Busch in dem stark besiedelten Gebiet, mit C.mopane, Pechuel-Loeschea leubnitziae und Acacia arenaria. In den B\u00f6den sind hohe Salzkonzentrationen vorherrschend. Bedingt durch die hohe Bev\u00f6lkerungsdichte entstanden hier ausgedehnte landwirtschaftliche Produktionsfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Von Ondangwa aus ca. 25 km nach Westen und S\u00fcden entfernt beginnen die Oponono and Ekuma saline grasslands (A). Diese extensiv genutzten Grasl\u00e4nder sind rings um die Omadhiya-Seen verbreitet und bieten eine gute Grundlage f\u00fcr den Viehbestand. Die B\u00f6den bestehen aus kalkigen Sanden, die von salzigen, undurchl\u00e4ssigen Ton- und Sandsteinkrusten unterlagert werden (hard-pan), die die meisten Waldarten nicht gedeihen lassen. Die mehrj\u00e4hrigen Gr\u00e4ser Sporobolus ioclados und S. spicatus, Odyssea paucinervis, Digitaria sp. usw. treten neben einj\u00e4hrigen Gr\u00e4sern auf, die einen hohen Deckungsgrad erreichen k\u00f6nnen, wie z.B. Enneapogon cenchroides, Schmidtia kalahariensis und Aristida sp. Der Deckungsgrad liegt bei 15-40%. Die Artenzusammensetzung ist sehr unterschiedlich und variiert aufgrund mikro-topographischer Verh\u00e4ltnisse und Abflusssituation. Eragrostis rotifer dominiert auf feuchteren Fl\u00e4chen, eine Art, die haupts\u00e4chlich f\u00fcr D\u00e4cher in der Region verwendet wird.<\/p>\n<p>Etwa 20 km von Ondangwa entfernt beginnen die nach Nordwesten dichter werdenden Oshanas (C), die Hauptabflu\u00dfkan\u00e4le des Cuvelai. Colophospermum mopane w\u00e4chst an den seitlichen Flanken der Oshanas. Die trockeneren Randgebiete werden dominiert von mehrj\u00e4hrigen Gr\u00e4sern wie Willkommia sarmentosa, Eragrostis trichophora und Sporobolus ioclados. Mehrj\u00e4hrige Gr\u00e4ser und Seggen bestimmen die feuchteren Fl\u00e4chen mit Diplachne sp., Eragrostis rotifer und E. viscosa, Brachiaria deflexa usw. und Seggen wie Cyperus halpan, Kyllinga albiceps und Pycreus sp. Im seichten Wasser sind meist Grasmatten angesiedelt, die aus Oryzidium barnardii, Echincloa sp. und Oryza longistaminata bestehen. In den offenen Wasserfl\u00e4chen halten sich Nymphaea sp. und andere Wasserpflanzen. Die seichten Oshanas selber sind nicht besiedelt, sie dienen jedoch als saisonale Weidefl\u00e4chen. \u00dcber weite Fl\u00e4chen ist das Land dicht besiedelt, bezeichnend daf\u00fcr ist die Knappheit an Feuerholz und Bauholz.<\/p>\n<p>Die Eastern Kalahari Woodlands (F) beginnen etwa 30 km \u00f6stlich von Ondangwa. Sie bestehen aus einem trockenen, laubabwerfenden Wald mit Acacia erioloba, Baikiaea plurijuga, Burkea africana, Combretum spp., Erythrophleum africanum, Guibourtia coleosperma, Pterocarpus angolensis und Terminalia sericea, in den westlicheren Regionen auch Colophospermum mopane. Die Buschzone ist weitgehend offen, h\u00f6chste B\u00e4ume erreichen bis 14 m. Aufgrund der raschen Versickerung von Niederschlagswasser wachsen hier nur sehr tief wurzelnde B\u00e4ume.<\/p>\n<p>Die B\u00f6den bestehen aus grauen, tiefgr\u00fcndigen Sanden, die nur bedingt als Ackerland geeignet sind, lediglich kleinr\u00e4umige, tiefer liegende Areale mit tonigen Substraten lassen eine intensive Bodenbewirtschaftung zu. Derzeit sind die Woodlands noch wenig besiedelt, aber die D\u00f6rfer sind in Expansion begriffen. So nehmen auch Abholzung und Auslichtung zu, um den steigenden Bedarf an Feuer- und Palisadenholz zu decken, aber auch wegen der Beweidung und kommerziellen Holzgewinnung.<\/p>\n<h5>4.2. Naturwald<\/h5>\n<p>Die Situation des tropischen Trockenwaldes hat der em. Prof. Hans Lamprecht knapp formuliert: &#8222;Zusammenfassend ist festzustellen, dass die direkten und indirekten Nutzwirkungen der W\u00e4lder f\u00fcr die Bewohner der trockenen Tropen in mannigfacher Hinsicht von lebenswichtiger Bedeutung sind. Trotzdem unterstehen sie i.A. keiner geregelten Nachhaltswirtschaft. \u00dcberm\u00e4\u00dfige Holzentnahmen, unkontrollierter Weidegang&#8230;haben zur Verarmung und Verlichtung, aber auch zur g\u00e4nzlichen Vernichtung von Trockenw\u00e4ldern in weiten R\u00e4umen gef\u00fchrt. Dieser Prozess setzt sich fort. Wenn in der \u00d6ffentlichkeit das erschreckende Schwinden der tropischen Regenw\u00e4lder z.Z. weit gr\u00f6\u00dfere Besorgnis ausl\u00f6st, dann vor allem deshalb, weil das Sterben der Trockenw\u00e4lder eher im Verborgenen stattfindet. Bei ihnen handelt es sich ja nicht um die oft schlagartige endg\u00fcltige Waldzerst\u00f6rung auf Gro\u00dffl\u00e4chen, sondern um eine allm\u00e4hliche Auflichtung, Verarmung, Aufl\u00f6sung, \u00dcberalterung und Vergreisung &#8211; durch Brand und Weide wird jede Verj\u00fcngung unterbunden&#8220; (Lamprecht, Waldbau in den Tropen, 1986).<\/p>\n<p>Naturw\u00e4lder sind in Namibia nicht gesch\u00fctzt. Im Cuvelai werden sie haupts\u00e4chlich durch die starke, ungeregelte Beweidung bedroht, die die nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung der W\u00e4lder unterbindet. Dass der Cuvelai auch dort, wo er heute dicht besiedelt ist, in fr\u00fcheren Zeiten zahlreiche B\u00e4ume aufwies, die auch genutzt wurden, davon erz\u00e4hlen viele alte Leute und Berichte. Der Kontrast zwischen einer Landschaft mit dicht stehenden B\u00e4umen und weitgehend verbrauchtem Waldbestand mit unkontrolliertem Weidegang wird besonders deutlich auf Luftbildern, die die Grenze zu Angola zeigen. Entlang der gro\u00dfen Stra\u00dfe, die durch das Cuvelai f\u00fchrt, existiert seit 1993 kein Wald mehr. Nach Aussage von Frau Shishome (Leiterin des Forstamts North-West in Oshakati) sind alle in einem Umkreis von 70 km um Oshakati noch verbliebenen, einzelnen B\u00e4ume Neuanpflanzungen.<\/p>\n<p>Es gibt mittlerweile wenn auch noch recht wenige &#8211; Farmer, die auf ihrem Land Mopaneb\u00e4ume pflanzen und sie vor dem Verbi\u00df durch Ziegen sch\u00fctzen. Sie werden auf den Stock gehalten, und da der Baum schnell ein Dickicht neuer Triebe bildet, k\u00f6nnen nach einigen Jahren eigene Pf\u00e4hle geerntet werden. Die zu hohe Viehdichte in den dicht besiedelten Gebieten f\u00fchrt dazu, dass auch bei der Zusammensetzung der Gr\u00e4ser ein Wandel eintritt. Die mehrj\u00e4hrigen Gr\u00e4ser mit h\u00f6herer Futterqualit\u00e4t werden immer mehr zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Dominierend sind mittlerweile die geringwertigen, einj\u00e4hrigen Gr\u00e4ser.<\/p>\n<h5>4.3. Vordringerbusch<\/h5>\n<p>Die Verbuschung ist auch ein Problem des Nordwestens, wenn sie auch nicht die Ausma\u00dfe wie in der Gegend um Tsumeb, an der Etosha-Pfanne und in den Kalahari-W\u00e4ldern im Nordosten erreicht.<\/p>\n<h5>4.4. Holzwirtschaft<\/h5>\n<p>Die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Nachfrage nach nat\u00fcrlicher Vegetation ist bedingt durch die Verwendung von Holz als Bau- und Zaunmaterial und zum Feuermachen. 1991 waren im Owambo 84% aller H\u00e4user aus Holz und 96% der Bev\u00f6lkerung kochte mit Holz. Heute werden die gr\u00f6\u00dferen Siedlungen mit Strom zum Kochen versorgt. Zwar hat sich in den letzten Jahren einiges ver\u00e4ndert, die Nachfrage nach Holz hat jedoch bedingt durch die Zuwanderungen nicht abgenommen. Kinder und Frauen verbringen viele Stunden mit dem Sammeln von Feuerholz, heutzutage werden h\u00e4ufig die Wurzeln von Mopaneb\u00fcschen, die man auf den Feldern ausgr\u00e4bt, verwendet.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Bau eines einzigen Hauses samt Zaun werden 4000 bis 11.000 Pf\u00e4hle ben\u00f6tigt, das entspricht mindestens 1000 B\u00e4umen! Ungesch\u00fctzte Zaunpfosten m\u00fcssen alle 6 Jahre ersetzt werden, impr\u00e4gnierte Pf\u00e4hle halten bis zu 20 Jahre. Kommerziell betriebene S\u00e4gewerke waren bis Mitte des 20. Jh. in Nordnamibia unbekannt. Im Jahr 1990 existierten drei S\u00e4gewerke in Nordnamibia. Sie etablierten sich im Kavango (Rundu), von woher auch die M\u00f6belindustrie in Okahandja (MKU Enterprises) ihre Rohware bezieht, und im Caprivi (Katima Mulilo). Sie verarbeiten nahezu ausschlie\u00dflich Pterocarpus angolensis und Baikiaea plurijuga.<\/p>\n<p>Verwendungen der wertvollsten Baumarten: Colophospermum mopane: Hausbau, Palisadenw\u00e4nde, Feuerholz, Ger\u00e4te, Medizin. Die B\u00e4ume werden auf den Stock geschnitten, und wachsen als Busch wieder nach. Feuerresistent. Terminalia sericea, T. prunioides: Pfosten, Pf\u00e4hle, T.s. Medizin Diese beiden Arten werden selektiv verwendet wegen ihrer H\u00e4rte und Resistenz gegen\u00fcber Termiten. Sclerocarya birrea (Marula): genie\u00dfbare Fr\u00fcchte, Saft, \u00d6l (Samenk\u00f6rner) Insgesamt sind ca. 1000 Frauen mit dem Sammeln von Marulasamen und dem Entkernen f\u00fcr die industrielle Gewinnung von Marula\u00f6l besch\u00e4ftigt. Hyphaene petersiana (Makalani-Palme): K\u00f6rbe, H\u00fcte, Wein (aus dem Saft),Tr\u00f6ge, Fischreusen und Z\u00e4une (Wedel) Leucena leucocephala*: Brennholz, Viehfutter Berchemia discolor: genie\u00dfbare Fr\u00fcchte, Verzierungen an K\u00f6rben (Borke) Casuarina equisetifolia*: Bauholz, Pf\u00e4hle, Brennholz (sehr gerader Wuchs) Acacia erioloba (camelthorn): sehr hartes Holz, essbare Fr\u00fcchte, hoher Proteingehalt weitere Fruchtb\u00e4ume: Diospyros mespiliformis (jackal berries), Wilde Feigen, Adansonia digitata (Baobab). F\u00fcr M\u00f6bel: Pterocarpus angolensis (kiaat) hochwertig, Baikiaea plurijuga (teak): S\u00e4geholz<\/p>\n<p>* nach Namibia eingef\u00fchrte Pflanze<\/p>\n<h5>4.5. Forstverwaltung, Aufforstungen, Schutzwaldungen, Nationalparks<\/h5>\n<p>Der namibische Staat ist auf dem Weg, eine Forstverwaltung einzurichten (das Directorate of Forestry existiert seit ca. 1990). 1992 wurde ein Entwicklungsplan f\u00fcr die Untersuchung der Forstwirtschaft und Forstproduktion in Namibia aufgestellt. Ein gro\u00dfes Handicap f\u00fcr die Etablierung der Forstwirtschaft ist das Fehlen einer landeseigenen universit\u00e4ren Schulungseinrichtung, d.h. alles qualifizierte Personal mu\u00df im Ausland angeworben werden. Lediglich das Ogongo Agricultural College, zu dem seit 1992 auch eine mit finnischer Unterst\u00fctzung gef\u00fchrte Forstschule geh\u00f6rt, bildet in einer zweij\u00e4hrigen Schulung Forsttechniker aus.<\/p>\n<p>Die T\u00e4tigkeit der Forstverwaltung definiert sich aus einer Vielzahl von Einzelprojekten. Zusammengefasst findet man diese im &#8222;White Paper on National and Sectoral Policies&#8220; (Republic of Namibia, 1991):<\/p>\n<ul>\n<li>Wissenschaftliche Untersuchung einheimischer und exotischer Pflanzen zur Produktion von Feuer- und Stammholz<\/li>\n<li>Planung und Einf\u00fchrung alternativer Ressourcen f\u00fcr den Hausbau und zum Heizen<\/li>\n<li>Einrichtung von Nutzw\u00e4ldern zur Produktion von Pf\u00e4hlen<\/li>\n<li>Einrichtung von Baumschulen in Keetmanshoop und Mariental<\/li>\n<li>Eind\u00e4mmung der Waldbrandgefahr<\/li>\n<li>\u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr nationale Forstwirtschaft und Umweltbewusstsein<\/li>\n<li>Einf\u00fchrung einer nationalen Forstinventur und Managementplanung<\/li>\n<li>Umweltanalysen durch Methoden der Fernerkundung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die &#8222;National Forestry Policy&#8220; sieht vor, dass gr\u00f6\u00dfere Gebiete im Cuvelai zur\u00fcckgehalten werden sollen, um sie vor Verw\u00fcstung zu sch\u00fctzen. Die bisherigen Bem\u00fchungen von staatlicher Seite, W\u00e4lder zu sch\u00fctzen, sind nicht von Bedeutung, Schutzw\u00e4lder gibt es nicht. Es existiert zwar eine Liste der gesch\u00fctzten Pflanzen (siehe Anhang), die Kontrolle \u00fcbersteigt jedoch die Kapazit\u00e4ten der Forstverwaltung. Die bestehenden Schutzzonen wurden v.a. wegen der Wildtiere eingerichtet, so dass hier der Savannenwald indirekt gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<p>Staatliche Forsteinrichtungen bestehen in Okahandja, Grootfontein, Rundu und Mariental (s\u00fcdl. Windhoek). Das f\u00fcr Ondangwa zust\u00e4ndige Forstamt North-West befindet sich in Oshakati. Das Forstamt verfolgt u.a. folgende Ziele:<\/p>\n<ul>\n<li>Betreuung einer Baumschule in Onankali und Iiheke. Onankali wird von schwedischer Seite unterst\u00fctzt (Eucalyptus-Produktion f\u00fcr Pf\u00e4hle).<\/li>\n<li>Projekt Oshiwelo<\/li>\n<li>Mitbetreuung des Projekts Arabia (Pflanzung exotischer B\u00e4ume)<\/li>\n<li>Erarbeitung von Managementpl\u00e4nen f\u00fcr das Abholzen und Anpflanzen von B\u00e4umen<\/li>\n<li>Einflu\u00dfnahme auf die K\u00f6nige der Ovambos zum vern\u00fcnftigen Umgang mit B\u00e4umen (Schulungsprogramm f\u00fcr die Verantwortlichen usw.)<\/li>\n<li>\u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bestehende Aufforstungsprojekte in NW-Namibia:<\/p>\n<ul>\n<li>Rural Development Centre (RDC) in Ongwediwa, realisiert durch Western Development Company, gegr\u00fcndet 1988, erste S\u00e4mlinge im Jahr 1990.<\/li>\n<li>DAPP-Nursery (Development Aid from People to People), ngo mit Hauptsitz in D\u00e4nemark, seit April 1990 im Ombalantu District. Ausgerichtet auf 100.000 S\u00e4mlinge\/Jahr, die an die Bev\u00f6lkerung verkauft werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;5. T\u00e4tigkeit der Organisation B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World<sup>\u00ae<\/sup>&#8220; tab_id=&#8220;1455032068470-82267a45-e90b&#8220;][vc_column_text]Wie kann dem Verlust des Trockenwaldes in der Gegend Einhalt geboten werden bzw. der vorhandene Holzbedarf gedeckt werden? Der Initiator und Vereinsvorsitzende Gottfried Brenner f\u00fchrte zu dieser Problematik unz\u00e4hlige Gespr\u00e4che mit namhaften Forstwissenschaftlern und Namibia-Kennern. Als Ergebnis konnte ein den \u00f6rtlichen Gegebenheiten angepasstes Vorgehen f\u00fcr die Organisation B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae entwickelt werden. Die Wahl des Standorts der Aktivit\u00e4ten und Vorgehensweise wurde mit der namibischen Forstverwaltung abgestimmt.<\/p>\n<h5>5.1. Mutterbaumschule Ondangwa<\/h5>\n<p>Im Jahr 1999 wurde die &#8222;Mutterbaumschule B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae in Ondangwa&#8220;, im Stadtgebiet von Ondangwa liegend, von Gottfried Brenner eingerichtet. Tr\u00e4gerin der Baumschule ist die Organisation B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae. Das ca. 5 ha gro\u00dfe Areal wurde dankenswerterweise von der Stadt der Organisation zur Nutzung \u00fcberlassen. Seit Gr\u00fcndung der Baumschule ist die Leitung in der Hand eines\/einer deutschen Forstwirts oder eines Managers mit geeigneten Voraussetzungen. Er\/sie wird unterst\u00fctzt durch namibische Arbeiter\/innen. Seit 2001 ist der Betrieb auch als Arbeitsstelle f\u00fcr den &#8222;Anderen Dienst im Ausland&#8220; anerkannt. Derzeit befinden sich zwei Zivildienstleistende in der Baumschule.<\/p>\n<p>Der Betrieb der Mutterbaumschule beinhaltet eine Reihe von T\u00e4tigkeiten, die dem Fortbestand des Waldes in Nordwest-Namibia dienlich sind. Zun\u00e4chst wird Saatgut in der Umgebung Ondangwas von Einheimischen unter fachm\u00e4nnischer Anleitung gesammelt, wobei Lokalit\u00e4t, Jahr, Pflanze usw. dokumentiert werden. Damit wird die unabh\u00e4ngige Nachzucht der heimischen Laubb\u00e4ume, die in gro\u00dfem Ma\u00dfstab auf dem Gel\u00e4nde der Mutterbaumschule unter Schattennetzen erfolgt, gew\u00e4hrleistet. Die Arbeiter auf der Baumschule, aber auch interessierte Erwachsene, erhalten eine fachm\u00e4nnische Ausbildung bzw. Anleitung f\u00fcr Saatgut-Aufbereitung und die Pflanzung von Setzlingen. Die Mutterbaumschule ist \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich: sie verkauft Pflanzgut an Privatpersonen und Firmen f\u00fcr G\u00e4rten und Grundst\u00fccke und \u00f6ffentliche Einrichtungen und \u00fcbernimmt auch das Management von Pflanzfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Die Umweltp\u00e4dagogik wird von fachkundigem Personal der Mutterbaumschule \u00fcbernommen. Dazu findet Unterricht in Schulen und Kinderg\u00e4rten statt, wobei meist in den Schulh\u00f6fen B\u00e4ume gepflanzt werden. Die Verantwortung der Pflege wird den Lehrern und Sch\u00fclern \u00fcbertragen. Folgende Kooperationen mit Schulen bestehen bisher:<\/p>\n<ul>\n<li>Shineme Primary School<\/li>\n<li>Heroes Primary School<\/li>\n<li>Kindergarten Ondangwa (hinter Punyo Car market)<\/li>\n<li>Ambili combined School Coluno circuit (Ondangwa West)<\/li>\n<li>Primary School Oniipa<\/li>\n<li>Okashandja Primary School<\/li>\n<li>Oshilulu Combined School<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da das Problem der Entwaldung seine Wurzeln in der angestammten Lebensweise der Menschen hat, bekommt der Kontakt zur \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung und Verwaltung h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Gro\u00dfer Wert wird deshalb auch auf die \u00f6ffentlichkeitsarbeit gelegt z.B. bei Tagen der offenen T\u00fcr, durch den Verkauf von S\u00e4mlingen am Sonntag nach dem Kirchgang sowie die Bepflanzung von \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen und Stra\u00dfen. Von der Mutterbaumschule aus wird ferner ein nationales Sponsoring angegangen. Erfahrungen zeigen, dass die lokale Bev\u00f6lkerung haupts\u00e4chlich an Fruchtb\u00e4umen Interesse hat. Dem soll auch in der Mutterbaumschule Rechnung getragen werden.<\/p>\n<p>Es wird weiterhin eine enge Kooperation mit der lokalen Forstverwaltung und gegenseitige Erg\u00e4nzung angestrebt. Die aktive Teilnahme an den monatlichen Besprechungen bei der Forstverwaltung wird weiterhin gepflegt. Au\u00dferdem werden z.B. Aufforstungsfl\u00e4chen, das verwendete Pflanzgut und Pflanzerfolge mit dem Forstamt abgesprochen.<br \/>\nDie Mutterbaumschule fungiert als Arbeitgeber f\u00fcr eine Reihe von Arbeitern. Sie garantiert deren Aus- und Fortbildung der Arbeiter. Die Bezahlung erfolgt in landes\u00fcblichen L\u00f6hnen &#8211; Gratifikationen sind hierbei selbstverst\u00e4ndlich &#8211; durch B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae in Namibia bzw. durch die mit der finanziellen Abwicklung beauftragte Institution. Zun\u00e4chst werden deutsche F\u00f6rster bzw. Manager die Einrichtung f\u00fchren, im Auftrag von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae in Deutschland. Deshalb erfolgt deren Bezahlung auch von der deutschen Organisation. Langfristiges Ziel ist es jedoch, die Leitung an Einheimische abzugeben. Nach Bedarf werden zus\u00e4tzlich kurzfristig Arbeiter auf Tageslohnbasis angeworben, z.B. f\u00fcr umfangreichere Aufzucht- und Aufforstungsarbeiten, f\u00fcr Bauarbeiten usw.<\/p>\n<p>Das auf dem Gel\u00e4nde der Mutterbaumschule eingerichtete, 4 ha gro\u00dfe Arboretum dient der Sicherung der genetischen Vielfalt und wird mittelfristig als Waldlehrpfad in der Kinder- und Erwachsenen-bildung verwendet werden k\u00f6nnen. Das Arboretum wird seit 2000 finanziert durch die Aktion Baumpatenschaften, d.h. Sponsoren \u00fcbernehmen eine Patenschaft f\u00fcr einen Baum und erhalten ein Dokument mit Bild, Baumart und Beschreibung.<\/p>\n<p>Von der Mutterbaumschule aus werden kleinfl\u00e4chige Aufforstungen auf Fl\u00e4chen von 1-20 ha angegangen. Die Kapazit\u00e4t der Baumschule ist auf die Zucht von bis zu 30.000 S\u00e4mlingen ausgerichtet, die nach sechs bis zw\u00f6lf Monaten ausgesetzt werden k\u00f6nnen. Potentielle Aufforstungsfl\u00e4chen m\u00fcssen vorab mit den Beh\u00f6rden abgestimmt werden (\u00dcberlassungserkl\u00e4rung), gleichzeitig mu\u00df die Infrastruktur g\u00fcnstig sein (Wasseranschlu\u00df, Stra\u00dfen, Einz\u00e4unung). Folgende Aufforstungen wurden bisher durchgef\u00fchrt:<\/p>\n<ul>\n<li>Iiheke Plot (&#8222;Pr\u00e4sidenten-Wald&#8220;), gesponsert durch die Andreas-Stihl-Stiftung<\/li>\n<li>Ontananga Plot, gesponsert durch Prima Klima weltweit e.V.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Von der Mutterbaumschule aus werden Initiativen zur F\u00f6rderung von nachhaltigen Landbewirtschaftungsmethoden (in Abstimmung der lokalen Verh\u00e4ltnisse) gestartet, z.B. Agroforstwirtschaft, Reduzierung von Erosion durch Hecken, Zucht von Heilpflanzen und Vertriebsorganisation. Die Finanzierung dieser Teilprojekte ist von \u00f6ffentlichen Geldern abh\u00e4ngig.<\/p>\n<h5>5.2. Netzwerk aus Zweigbaumschulen<\/h5>\n<p>In der Umgebung der Mutterbaumschule Ondangwa werden im Umkreis von ca. 30 km Zweigbaumschulen gegr\u00fcndet, die ein Netzwerk von \u00f6kologischen Inseln bilden. Die Zweigbaumschulen werden von Verantwortlichen aus der lokalen Bev\u00f6lkerung gef\u00fchrt. Sie ber\u00fccksichtigen besonders die lokalen Verh\u00e4ltnisse (Bev\u00f6lkerung, Boden, Wasserhaushalt). In den Zweigbaumschulen werden S\u00e4mlinge herangezogen, die f\u00fcr den lokalen Verkauf, aber auch f\u00fcr Gro\u00dfpflanzungen verwendet werden. Damit wird der Transport verringert, die Verdichtung von Pflanzungen in der Region erh\u00f6ht. Das Netz dient der N\u00e4he zur Bev\u00f6lkerung und damit auch zu potentiellen Kunden. Die Zweigbaumschulen werden durch Sponsoren unterst\u00fctzt, die zeitlich befristete Patenschaften \u00fcbernehmen. Mittlerweile sind folgende Zweigbaumschulen eingerichtet:<\/p>\n<ul>\n<li>Eenyuko Forestry Project (Patenschaft 1999\/2000 durch das Lyc\u00e9e Agricole, F-Wintzenheim, 2002 durch den Landkreis Weilheim-Schongau)<\/li>\n<li>Olukonda Museum (Patenschaft 2000 durch die Deutsche Umwelthilfe)<\/li>\n<li>Olukonda Missionsstation (Patenschaft 2000 durch die Deutsche Umwelthilfe)<\/li>\n<li>Hango\u00b4s Project (Patenschaft 2000 durch die Deutsche Umwelthilfe)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;6. Finanzierung der Mutterbaumschule&#8220; tab_id=&#8220;1455032306801-48551389-416f&#8220;][vc_column_text]Die Mutterbaumschule war zu Beginn vollst\u00e4ndig von einer Finanzierung durch B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae abh\u00e4ngig. Geb\u00e4ude, Schattennetze usw. wurden durch Spendengelder aus Deutschland finanziert. Durch den florierenden Verkauf von Pflanzen und Planungskonzepten f\u00fcr \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen wird sich die notwendige Unterst\u00fctzung mittelfristig reduzieren. Langfristiges Ziel ist die finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit der Mutterbaumschule. Sponsoren (Privatleute, Firmen) k\u00f6nnen bei B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae davon ausgehen, dass sie eine besonders effektive Nicht-Regierungsorganisation unterst\u00fctzen, die auf k\u00fcrzestem Weg und mit geringstem Verwaltungsaufwand Gelder vor Ort einsetzen kann. Es k\u00f6nnen Kleinprojekte wie mit der Aktion Baumpatenschaften unterst\u00fctzt, Aufforstungen ab 1 ha finanziert, oder auch Patenschaften von Zweigbaumschulen (z.B. f\u00fcr Schulen, Kommunen) \u00fcbernommen werden. In n\u00e4chster Zeit wird auch die Werbung f\u00fcr Sponsoren in Namibia einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert bekommen.[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;7. Mittelfristige und langfristige Ziele der Mutterbaumschule&#8220; tab_id=&#8220;1455032371208-73ea366f-ca7b&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Aufbau einer Samenbank zur Sicherung der genetischen Vielfalt des regengr\u00fcnen Trockenwaldes<\/li>\n<li>Verdichtung der kleinfl\u00e4chigen Aufforstungen<\/li>\n<li>Schaffung eines Biotopverbundnetzes mit kleinr\u00e4umigen, bewirtschafteten W\u00e4ldern<\/li>\n<li>Erosionsschutz, Einrichtung von Haag-Landschaften (Hecken)<\/li>\n<li>Trennung von Wald, Weide und Ackerland<\/li>\n<li>Holzproduktion f\u00fcr die Verfeuerung (Kochen), Bauholz<\/li>\n<li>Fortentwicklung der Agroforstwirtschaft (Produktion und Vermarktung von Obst, Gem\u00fcse und Holz)<\/li>\n<li>Mitwirkung bei den Schutzma\u00dfnahmen der noch bestehenden Waldbest\u00e4nde (\u00f6ffentlichkeitsarbeit, Einbindung der Bev\u00f6lkerung in Aktivit\u00e4ten)<\/li>\n<li>Schaffung und Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen<\/li>\n<li>Ausbildung von Facharbeitern und leitenden Angestellten (selbstst\u00e4ndige \u00dcbernahme von Managementaufgaben)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;8. Fernziele der Mutterbaumschule&#8220; tab_id=&#8220;1455032474521-ff20c793-99dd&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Erfassung der noch vorhandenen Waldbest\u00e4nde zur Erhaltung der lokalen genetischen Vielfalt<\/li>\n<li>Lokale und globale Klimaverbesserung<\/li>\n<li>Stabilisierung des Grundwasser-Haushalts<\/li>\n<li>Eind\u00e4mmung der Versalzung des Grundwassers<\/li>\n<li>Verhinderung einer weiteren ungeregelten Waldnutzung durch politische Einflussnahme<\/li>\n<li>\u00dcbertragung von Schutz und Kontrolle gr\u00f6\u00dferer Gebiete mit noch bestehenden W\u00e4ldern durch die Forstverwaltung<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text]<strong>Unsere Leistungen und T\u00e4tigkeiten<\/strong><\/p>\n<ul class=\"regular\">\n<li>Klimawald gegen Klimawandel<\/li>\n<li>Plantagenaufforstungen<\/li>\n<li>Samenlogistik<\/li>\n<li>Modernstes Aufforstungsmonitoring<\/li>\n<li>Projektentwicklung mit patentiertem LogoWald\u00ae<\/li>\n<li>Begleitung bei der Landbeschaffung<\/li>\n<li>Politische Kontakte auf h\u00f6chster Ebene<\/li>\n<li>Kompetenz und Know-how<\/li>\n<li>Umsetzung von Staatsauftr\u00e4gen<\/li>\n<li>Langj\u00e4hrige Erfahrung mit Pflanzenanzuchtverfahren<\/li>\n<li>Gr\u00f6\u00dfte und leistungsf\u00e4higste Baumschule Namibias<\/li>\n<li>Modellcharakter des Projektes f\u00fcr den gesamten afrikanischen Kontinent<\/li>\n<li>Fachliches Know-how zur Wiederaufforstung devastierter Gebiete und semiarider Fl\u00e4chen<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text] Konzeption und Ziele von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae Mutterbaumschule und Netzwerk Zusammenfassung Der in Nordwest-Namibia von Natur aus vorkommende regengr\u00fcne Trockenwald tritt in einem Mosaik verschiedenster Vegetationseinheiten auf. Die Bev\u00f6lkerung Nordwestnamibias hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in ihrem Stammesgebiet verdoppelt. Durch den enorm hohen Feuer- und Bauholzbedarf der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-559","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/559\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/baeume.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}