{"id":1178,"date":"2009-09-29T15:08:21","date_gmt":"2009-09-29T13:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/baeume.de\/?p=1178"},"modified":"2015-10-20T14:52:24","modified_gmt":"2015-10-20T12:52:24","slug":"happy-end-fuer-david-halupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/happy-end-fuer-david-halupe.html","title":{"rendered":"Happy End f\u00fcr David Halupe"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>David Halupe und seine Mutter k\u00f6nnen wieder lachen<\/h2>\n<p>David Halupe hat sein Leben zur\u00fcck. Er kann seine H\u00e4nde benutzen und er ist gl\u00fccklich. Monatelang hat das Schicksal des jungen Brandopfers aus Afrika die Gem\u00fcter im Oberland bewegt. Viele sammelten Geld, um zu helfen. Heute f\u00fchrt ein normales Dasein und ist dankbar daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Als David Halupe im Herbst 2006 von Gottfried Brenner von der Weilheimer Umweltorganisation \u201eB\u00e4ume f\u00fcr Menschen \u2013 Trees fort he World\u201c nach Deutschland geholt wurden . sprachen die \u00c4rzte von einem Wunder. Einem Wunder das der damals 13-j\u00e4hirge Bub aus Namibia den Brand in der Strohh\u00fctte \u00fcberhaupt \u00fcberlebt hatte.<\/p>\n<p>Schwerste Verbrennungen hatte er dabei erlitten, so sehr dass die Arme nicht mehr bewegen konnte. Au\u00dferdem hatte er f\u00fcrchterliche Verletzungen am Kopf davongetragen. Sogar die Ohren waren ihm abgebrannt. Sein Schicksal hie\u00df zun\u00e4chst, verkr\u00fcppelt zu bleiben, ohne Aussicht auf ein Normales Leben. Heute knapp drei Jahre nach seinen vielen Operationen in der Unfallklinik Murnau, lebt der 17-J\u00e4hrige bei seiner Gro\u00dfmutter auf einem kleinen Bauernhof in einem Dorf namens Ondangwa.<\/p>\n<p>David kann H\u00e4nde und Arme wieder voll bewegen, hilft der Oma bei den t\u00e4glichen Arbeiten, geht zur Schule und besucht regelm\u00e4\u00dfig die Baumschule, die Brenner und seine Organisation dort aufgebaut haben. Seine \u201eTate Brenner\u201c (Vater Brenner), wie er Gottfried Brenner nennt, ist er sehr dankbar, und auch den vielen Menschen \u201ein Germany\u201c, die im die Operationen und seinen jetzigen Gesundheitszustand erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<p>Zuf\u00e4llig hatte Brenner den Jungen im Sommer 2006 in einem Buschkrankenhaus entdeckt, als er einen seiner Mitarbeiter der Baumschule besuchte. Der schwer verletzte Bub wich ihm nicht mehr von der Seite und schlie\u00dflich war Brenner \u00fcberzeugt, dass man ihm helfen m\u00fcsste. Kurzerhand stellte er eine Spendenaktion auf die Beine und holte David nach Deutschland. Vier Monate lang musste oder durfte David, je nachdem, wie man\u00b4s nimmt, schwere und teils schmerzhafte Operationen und Hautverpflanzungen in der Unfallklinik \u00fcber sich ergehen lassen. Nach und nach gelang es den \u00c4rzten, den Kleinen soweit hinzubekommen, dass er seine Arme und H\u00e4nde wieder bewegen konnte.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2007 kehrte David wieder zur\u00fcck nach Namibia. Im Krankenhaus der \u201eTutzinger Schwestern\u201c in Windhuk erhielt er Bewegungstherapien, durch einen weiteren Eingriff durch die \u00c4rzteorganisation Interplast konnte auch sein zweiter, teils noch versteifter Arm vollst\u00e4ndig gerichtet werden.<\/p>\n<p>Erm\u00f6glicht wurde Davids Operationen von den vielen Menschen im Landkreis Weilheim-Schongau und den Nachbar-Landkreisen, die Geld gespendet und eigens Benefizveranstaltungen organisiert hatten. \u201eEs waren auch viele Kinder, die spontan ihr Taschengeld gaben, in Schulen wurden Aktionen gestartet und gesammelt. Das war \u00fcberw\u00e4ltigend.\u201c<\/p>\n<p>50.000 Euro waren damals zusammengekommen. Das meiste davon sei zwar verbraucht, aber es sei immer noch viel \u00fcbrig, dass man David eventuell noch eine plastische Operation, beispielsweise an den Ohren, er m\u00f6glichen k\u00f6nne, sagte Brenner. \u201eDazu muss man aber noch ein bisschen waten, denn vieles verw\u00e4chst sich mit der Zeit, was sich bereits an einem unsch\u00f6nen Knubbel an seiner Nase gezeigt hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch der kleine Finger, der ihm an der rechten Hand noch steif absteht und ihm beim Arbeiten st\u00f6rt, k\u00f6nnte eines Tages gerichtet werden. \u201eDen wollte er sich schon abschneiden lassen, aber die Oma hat`s nicht erlaubt.\u201c Oft besucht David Brenners Team in der \u201eTrees for the World\u201c \u2013Baumschule und hilft dort ein bisschen mit.<\/p>\n<p>\u201eDie haben immer ein Auge auf ihn, schauen wir es ihm geht oder was er macht\u201c, schildert \u201eTate Brenner\u201c. \u201eRegelm\u00e4\u00dfig bekomme ich Fotos und wenn ich dort bin, dann ist er sehr anh\u00e4nglich und weicht mir nicht von der Seite. Wie gesagt, nicht nur er, sondern seine ganze Familie ist den Menschen hier mehr als dankbar \u2013 f\u00fcr sein neues Leben.\u201c[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div id=\"attachment_1179\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/web14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1179\" class=\"size-medium wp-image-1179\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/web14-300x210.jpg\" alt=\"Happy End f\u00fcr David Halupe\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/web14-300x210.jpg 300w, https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/web14-100x70.jpg 100w, https:\/\/baeume.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/web14.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1179\" class=\"wp-caption-text\">Happy End f\u00fcr David Halupe<\/p><\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] David Halupe und seine Mutter k\u00f6nnen wieder lachen David Halupe hat sein Leben zur\u00fcck. 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