{"id":1248,"date":"2014-11-08T17:47:12","date_gmt":"2014-11-08T15:47:12","guid":{"rendered":"http:\/\/baeume.de\/?p=1248"},"modified":"2015-10-16T13:02:39","modified_gmt":"2015-10-16T11:02:39","slug":"kd-rettung-aus-dem-muell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/kd-rettung-aus-dem-muell.html","title":{"rendered":"Rettung aus dem M\u00fcll"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Ehemalige Hohenpei\u00dfenberger Pfarrer hilft Kindern in Namibia<\/h2>\n<p>Weilheim- Der M\u00fcll t\u00fcrmt sich hunderte Meter weit. Nahe der Hauptstadt Windhoek erstreckt sich die gr\u00f6\u00dfte M\u00fcllkippe Namibias. \u00dcber rund einen Quadratkilometer erstreckt sich die Deponie. Mittendrin leben Menschen in notd\u00fcrftigen H\u00fctten aus Pappe und Blech. In ihnen wachsen Kinder auf, die kaum eine Chance haben, der Armut zu entfliehen. Einigen davon will Pater Johannes Neudegger helfen.<\/p>\n<p>\u201eDer kleine Wicht lief aus dem vielen Unrat heraus auf mich zu- vollen Vertrauen\u201c, erinnert sich der Geistliche an seine erste Begegnung mit Simon. Als der Vierj\u00e4hrige ihn mit gro\u00dfen Augen ansah und strahlte, wusste der Missionsbenedikter sofort, dass er den Bub unterst\u00fctzen m\u00f6chte. Kurzerhand wurde ein Platz im Kindergarten f\u00fcr ihn geschaffen, um ihn aus dem M\u00fcll zu holen, obwohl der eigentlich l\u00e4ngst \u00fcberf\u00fcllt war.<\/p>\n<p>\u201eDie Children`s Care St. Johannes\u201c wurde fast ausschlie\u00dflich \u00fcber spenden finanziert, die in der Region gesammelt wurden. Manche w\u00fcrden von einem Zufall sprechen, doch Pater Johannes ist sich sicher: \u201c Der Herrgott hat seine Logistik gemacht.\u201c Dass er und Gottfried Brenner sich getroffen haben, ist f\u00fcr die Kinder in Namibia auf jeden Fall ein Segen. Der ehemalige Hohenpei\u00dfenberger Pfarrer und der Initiator von \u201eb\u00e4ume f\u00fcr Menschen\u201c erm\u00f6glichen derzeit 15 Kindern zwischen drei und sechs Jahren den Besuch des Kindergartens.<\/p>\n<p>\u201eWas viele vergessen, sind die laufenden Kosten\u201c, sagt Brenner, als er \u00fcber das Projekt erz\u00e4hlt. Die monatliche Rechnung geht weit \u00fcber Strom und Personalkosten f\u00fcr Betreuerinnen und K\u00f6chin heraus. Die meisten Kinder haben einen so weiten Weg, dass ein Fahrdienst n\u00f6tig ist. Der muss ebenfalls finanziert werden.<\/p>\n<p>\u201eAuch die Haus- und Grundsteuer wurde inzwischen eingef\u00fchrt\u201c, listet Brenner die Kosten auf. Doch ein noch viel gr\u00f6\u00dferes Problem ist die mangelnde Kapazit\u00e4t. \u201eAm ersten Tag nach den Ferien standen so viele Kinder da, dass wir die meisten wieder heimschicken mussten\u201c, erinnert sich Brenner an sie verzweifelten Familien, die ihrem Nachwuchs ein besseres Leben erm\u00f6glichen wollen. \u201eUns bleibt nichts anderes \u00fcbrig, als anzubauen\u201c, sagt Pater Johannes nachdenklich.<\/p>\n<p>Denn momentan fehlt noch das Geld. Zwar habe er \u201erund 500 bis 600 Freunde\u201c, die regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr seine Projekte spenden, und auch zu seinem 85. Geburtstag sammelte er 10 000 Euro f\u00fcr einen Frischwasser- Brunnen, dennoch gen\u00fcgt das Geld nicht. Der Pater hofft nun auf die Spendenbereitschaft im Landkreis und vor allem in seiner ehemaligen Pfarrgemeinde Hohenpei\u00dfenberg. Nur mit dieser Hilfe kann er noch mehr Kinder aus dem Alltag in der M\u00fcll Deponie\u00a0befreien, denn f\u00fcr ihn ist \u201ejedes ein Schatz Gottes mit Ewigkeitswert\u201c.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;1250&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; img_link_large=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;appear&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Ehemalige Hohenpei\u00dfenberger Pfarrer hilft Kindern in Namibia Weilheim- Der M\u00fcll t\u00fcrmt sich hunderte Meter weit. Nahe der Hauptstadt Windhoek erstreckt sich die gr\u00f6\u00dfte M\u00fcllkippe Namibias. \u00dcber rund einen Quadratkilometer erstreckt sich die Deponie. Mittendrin leben Menschen in notd\u00fcrftigen H\u00fctten aus Pappe und Blech. 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