{"id":130,"date":"2000-04-06T09:33:46","date_gmt":"2000-04-06T09:33:46","guid":{"rendered":"http:\/\/baum-patenschaft.de\/?p=130"},"modified":"2015-01-28T16:55:30","modified_gmt":"2015-01-28T14:55:30","slug":"baeume-gegen-armut-und-oednis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/baeume-gegen-armut-und-oednis.html","title":{"rendered":"B\u00e4ume gegen Armut und \u00d6dnis"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Deutscher gr\u00fcndet Namibia-Hilfsprojekt: Baumpatenschaften f\u00fcr Wiederaufforstung<\/strong><\/p>\n<p>Anpflanzen statt abholzen: Auch einheimische Kinder helfen bei dem gro\u00dfen Aufforstungsprojekt im namibischen Ondangwa mit.<\/p>\n<p>\u00dcbernutzung f\u00fchrte zu Versteppung, Armut und Hunger. Durch Baumschulen und Umweltbildung sollen in Namibia W\u00e4lder entstehen und Not gelindert werden.\u00a0Ondangwa\/Namibia. Das Volk ist arm, der Boden karg. Besonders im Nordwesten des\u00a0afrikanischen Landes Namibia (Ovamboland) zeigt sich die Vegetation in einem erb\u00e4rmlichen\u00a0Zustand.Durch Abholzung und \u00dcberweidung ist der Wald weitgehend verschwunden. Wasserreserven werden knapp, Weidefl\u00e4chen verschwindenInmitten dieses \u00d6dlands f\u00e4llt eine ,,gr\u00fcne Insel&#8220; &#8211; eine Baumschule &#8211; auf. Es handelt sich um eine so genannte Mutterbaumschule der internationalen Umweltorganisation ,,B\u00e4ume f\u00fcr Menschen \u2013 Trees for the World&#8220; gegr\u00fcndet von dem Deutschen Gottfried Brenner aus Weilheim in Bayern.\u00a0W\u00e4hrend zweier Studienreisen nach Namibia waren Brenner die gro\u00dfen \u00f6kologischen Probleme des Landes aufgefallen &#8211; und er beschloss zu handeln.Seit 1994 entwickelte er das Projekt ,,B\u00e4ume f\u00fcr Menschen&#8220;, mit dem der Versteppung des Landes entgegengewirkt werden soll. F\u00fcr die Pilotphase von 1998 bis 2001 hat Brenner Ausgaben\u00a0von etwa zwei Millionen DM veranschlagt, die durch gewerbliche, \u00f6ffentliche und private Spenden aus aller Welt aufgebracht werden sollen<\/p>\n<p><strong>,,Hilfe <\/strong><strong>zur <\/strong><strong>Selbsthilfe&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Moderne Entwicklungshilfe m\u00f6chte ,,B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World&#8220;\u00a0leisten, das hei\u00dft in erster Linie ,,Hilfe zur Selbsthilfe&#8220;. Ziel ist die Wiederaufforstung\u00a0im Norden Namibias, die Stabilisierung des Wasserhaushalts, die Verhinderung weiterer Erosion und die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der armen Bev\u00f6lkerung.\u00a0Zu diesem Zweck wurde\u00a0 im vergangenen Jahr in Ondangwa die Mutterbaumschule\u00a0eingeweiht. Zur Regenzelt s\u00e4ten ein deutscher Diplomf\u00f6rster und einheimische Mitarbeiter\u00a030 000 Samen von Frucht- und Nutzb\u00e4umen aus.Die jungen Pflanzen wachsen unter einem 360 Quadratmeter gro\u00dfen Schattennetz\u00a0der Mutterbaumschule heran. Nach zwei Jahren werden die kleinen B\u00e4umchen in\u00a0Iokale Netzwerk-Baumschulen, die \u00fcber das Land verteilt entstehen, verpflanzt.\u00a0Die Bev\u00f6lkerung der Region Ondangwa hat die vorbildliche Agenda-21-Initiative\u00a0die den Schutz der Umwelt mit der St\u00e4rkung der regionalen Wirtschaft vereint, dankbar\u00a0angenommen. Nach jahrelangem Raubbau ist B\u00e4umepflanzen\u00a0nun wieder \u201ein\u201c.\u00a0,,In einigen Jahren, sagt Gottfried Brenner, wird die Mutterbaumschule\u00a0von Einheimischen vor Ort betreut werden und sich selbst tragen.&#8220; Zun\u00e4chst\u00a0lernen die Menschen vor Ort, wie sie mit ihrer Lebensgrundlage\u00a0Holz nachhaltig wirtschaften m\u00fcssen.\u00a0Die ersten 15 000 von den vor einem Jahr gesetzten 30 000 S\u00e4mlingen strecken inzwischen\u00a0ihre zarten hellgr\u00fcnen Triebe aus der Erde. Manche sind schon mehr als 30 Zentimeter hoch und k\u00f6nnen\u00a0bald ausgepflanzt werden.Auf dem Baumschulgel\u00e4nde in Ondangwa legen Mitarbeiter der Organisation derzeit einen Waldlehrpfad an. Er dient Einheimischen als Schulungszentrum und Treffpunkt.<\/p>\n<p><strong>Urkunde f\u00fcr Paten<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr jeden gepflanzten Baum vergibt das Projekt Patenschaften im Wert-von 50 DM. An den B\u00e4umen werden Plaketten mit den Namen der jeweiligen Paten angebracht, und jeder F\u00f6rderer erh\u00e4lt eine Urkunde mit dem Foto seines Baumes. Interessenten k\u00f6nnen sich an ,,B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World e.V.&#8220;, Rathausplatz 6 in 82362 Weilheim wenden. MW Das Projekt ,,Menschen f\u00fcr B\u00e4ume &#8211; Trees for the World&#8220; im Internet unter www.baeume.de.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;870&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; border_color=&#8220;grey&#8220; img_link_large=&#8220;yes&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220; css_animation=&#8220;appear&#8220; img_size=&#8220;medium&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Deutscher gr\u00fcndet Namibia-Hilfsprojekt: Baumpatenschaften f\u00fcr Wiederaufforstung Anpflanzen statt abholzen: Auch einheimische Kinder helfen bei dem gro\u00dfen Aufforstungsprojekt im namibischen Ondangwa mit. \u00dcbernutzung f\u00fchrte zu Versteppung, Armut und Hunger. Durch Baumschulen und Umweltbildung sollen in Namibia W\u00e4lder entstehen und Not gelindert werden.\u00a0Ondangwa\/Namibia. Das Volk ist arm, der Boden karg. 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