{"id":167,"date":"2001-09-26T09:45:34","date_gmt":"2001-09-26T09:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/baum-patenschaft.de\/?p=167"},"modified":"2015-01-28T17:40:57","modified_gmt":"2015-01-28T15:40:57","slug":"wald-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/wald-fuer-alle.html","title":{"rendered":"Wald f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Die Aktion &#8222;B\u00e4ume f\u00fcr Menschen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Politiker in aller Welt damit beflei\u00dfigen, \u00fcber L\u00f6sungen globaler Probleme wie etwa den Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosph\u00e4re oder die Vernichtung von Urwald zu konferieren, hat der Weilheimer Versicherungskaufmann Gottfried Brenner schon die L\u00f6sung eines dieser Probleme in Angriff genommen. In Namibia im s\u00fcdlichen Afrika hat er damit begonnen, Baumschulen f\u00fcr die Wiederaufforstung des Landes einzurichten. Bereits auf der Weltausstellung &#8222;Expo 2000&#8243; in Hannover war Brenner mit seinem Vorhaben auf gro\u00dfes Interesse gesto\u00dfen. Nach dem ersten Erfolg in Namibia plant er jetzt den Aufbau weiterer Baumschulen im K\u00f6nigreich Lesotho.<\/p>\n<p>Die Idee Brenners besteht darin, das Land, das durch den Raubbau an W\u00e4ldern<\/p>\n<p>\u201e devastiert \u201e wurde, wieder aufzuforsten. Damit die W\u00e4lder, die so entstehen, auch\u00a0langfristig bestehen k\u00f6nnen, werden nur einheimische Baumarten gepflanzt.\u00a0Die Samen f\u00fcr diese B\u00e4ume, die in eigens daf\u00fcr eingerichteten Baumschulen gezogen\u00a0werden, sammeln die Bewohner der betroffenen Gebiete in ihrer Umgebung selbst.\u00a0Da der Fortbestand des Waldes nur gesichert ist, wenn die einheimische Bev\u00f6lkerung\u00a0dessen Bedeutung versteht, legen Brenner und seine Mitstreiter gro\u00dfen Wert auf die\u00a0Einbeziehung von Einheimischen als Arbeitskr\u00e4fte. Sie sollen dazu beitragen, dass sich das\u00a0Ganze Volk sp\u00e4ter einmal mit \u201e seinem \u201e Wald identifiziert. Au\u00dferdem schafft die\u00a0Aufforstung so etliche der dringend ben\u00f6tigten Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Um Geld f\u00fcr das\u00a0ehrgeizige Unterfangen zu bekommen, hat sich Brenner etwas einfallen lassen. Gro\u00dfen\u00a0Konzernen werden \u201e Logow\u00e4lder \u201e angeboten. Wenn die Unternehmen bereit sind, einen Wald\u00a0mit einer Summe von rund vier Millionen Mark zu finanzieren, wird ein 1000 Hektar gro\u00dfer Wald\u00a0angelegt, aus dem eine Fl\u00e4che in Form des Firmenlogos ausgespart wird. Auf den ausgesparten\u00a0Fl\u00e4chen wird eine Weide eingerichtet, die von den Bewohnern des Dorfes genutzt werdenKann, auf dessen Gebiet der Wald liegt. Damit werden laut Brenner zwei Dinge erreicht.<\/p>\n<p>Zum einen haben die Dorfbewohner einen Nutzen von der Anlage des Waldes, zum anderen\u00a0sorgen die Weidetiere daf\u00fcr, dass die freien Fl\u00e4chen nicht verwalden, und somit auf Dauer\u00a0sichtbar bleiben. Das rund drei Kilometer gro\u00dfe Logo soll auch aus dem Weltall zu sehen sein. F\u00fcr\u00a0einen Zeitraum von 20 Jahren kann dies laut Brenner garantiert werden. \u201e Danach wird der Wald der nat\u00fcrlichen Sukzession \u00fcberlassen \u201e.\u00a0Der Versicherungskaufmann wei\u00df genau, dass die Unternehmen, die sich einen Logowald\u00a0anlegen lassen, keine Kundschaft aus dem All erwarten. Die Werbewirkung des\u00a0Sponsorings solle nat\u00fcrlich hier auf der Erde liegen. Die Sponsoren k\u00f6nnten sich darauf\u00a0berufen, etwas f\u00fcr das Weltklima getan und 50 dauerhafte Arbeitspl\u00e4tze in der\u00a0Land- und Forstwirtschaft in Afrika geschaffen zu haben.<\/p>\n<p>Auf der Orla will Brenner den Besuchern auch afrikanische Kultur vermitteln.\u00a0Am Freitag, 28.September, 12 Uhr, wird in der Halle 8 die Reggae-Band \u201e Alafia \u201e unter der Leitung von Kim Azar ein Konzert geben. Gesponsert wird der Auftritt von der\u00a0Friedrich-Ebert-Stiftung. st<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;896&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; border_color=&#8220;grey&#8220; img_link_large=&#8220;yes&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220; css_animation=&#8220;appear&#8220; img_size=&#8220;medium&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Aktion &#8222;B\u00e4ume f\u00fcr Menschen&#8220; W\u00e4hrend sich Politiker in aller Welt damit beflei\u00dfigen, \u00fcber L\u00f6sungen globaler Probleme wie etwa den Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosph\u00e4re oder die Vernichtung von Urwald zu konferieren, hat der Weilheimer Versicherungskaufmann Gottfried Brenner schon die L\u00f6sung eines dieser Probleme in Angriff genommen. 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