{"id":471,"date":"2014-09-05T04:41:07","date_gmt":"2014-09-05T04:41:07","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress-4.0\/wordpress\/?p=1"},"modified":"2015-10-16T14:54:36","modified_gmt":"2015-10-16T12:54:36","slug":"unsere-mutterbaumschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/unsere-mutterbaumschule.html","title":{"rendered":"Unsere Mutterbaumschule"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"pos-subtitle\">Das Herzst\u00fcck unsere Mutterbaumschule in Ondangwa<\/h2>\n<p>Die Mutterbaumschule von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae wurde im Jahr 1999 auf einem f\u00fcnf Hektar gro\u00dfen Areal im Stadtgebiet von Ondangwa als Basisstation zur optimalen Anzucht und Vermehrung von S\u00e4mlingen sowie Gr\u00fcndung einer Samenbank aufgebaut.<\/p>\n<p>Der Projektort Ondangwa liegt in der Region Oshana im Norden von Namibia (Ovamboland) mit der Provinzhauptstadt Oshakati als administratives und \u00f6konomisches Zentrum. Der Aktionsradius des Projekts erstreckt sich weiterhin auf die Regionen Ohangwena und Oshikoto. Das Gebiet ist, mit einem Anteil von 10% der Gesmtbev\u00f6lkerung eines der am dichtest besiedelten in Namibia.<\/p>\n<p><Strong>Die Grunds\u00e4tze unserer Baumschule sind:<\/strong><br \/>\nUnsere Projektentwicklung  erfolgt unter aktiver Mitwirkung der einheimischen Bev\u00f6lkerung und in engster Zusammenarbeit  mit f\u00fchrenden Forschungseinrichtungen (Universit\u00e4t Namibia, Landwirtschaftsschule Ogongo, Universit\u00e4t G\u00f6ttingen, Universit\u00e4t Hohenheim, technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen Weihenstephan, Institut f\u00fcr Weltforstwirtschaft Hamburg) sowie Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.<br \/>\nDie unmittelbare Verbesserung und nachhaltige Sicherung der  Lebens- und Ern\u00e4hrungssituation der  Bev\u00f6lkerung im Projektgebiet hat Priorit\u00e4t.<br \/>\nGleichzeitig versuchen wir mit unserem Wirken, die globale \u00f6kologische Situation zu entsch\u00e4rfen.<br \/>\nDarauf begr\u00fcnden sich zielgerichtete Strategien die wirtschaftliches Management und kulturelle und ethnische Werte sinnvoll miteinander verbinden.<br \/>\nUmweltbildung in den Projektregionen. (Ausbildung von Informationstr\u00e4gern, die an der Basis eingesetzt werden. Es finden Trainings-, Aus- und Weiterbildungsma\u00dfnahmen zur Erhaltung tropischer Waldressourcen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Mitarbeiter statt. Weiterhin werden Feldarbeiter ausgebildet sowie F\u00f6rster und Ranger fortgebildet.)<br \/>\nErrichtung von Netzwerken kleiner regionaler Baumschulen und deren Vernetzung.<br \/>\nWiederaufforstungsma\u00dfnahmen in besonders exponierten, degradierten Gebieten (Wohlfahrtsw\u00e4lder, geregelte Waldnutzung, agroforstwirtschaftliche  Systeme).<br \/>\nLangfristiges Ziel ist es, das \u00dcberleben der trockenen Savannenw\u00e4lder durch die F\u00f6rderung einer widerstandsf\u00e4higen Vegetationsstruktur sicherzustellen. Erforderlich ist eine Zusammenstellung und Wiederaufforstung der Spezies, die auch den Nutzen der Ressourcen des Waldlandes erlauben, sowie weiterer Auslichtung, Versteppung und der daraus folgenden Verw\u00fcstung und Erosion vorbeugen.<br \/>\nDer gesamte \u00f6kologische und wirtschaftliche Nutzen des Projektes wird erst f\u00fcr die kommenden Generationen voll ersichtlich sein. Das namibische Pilotprojekt ist richtungs- und zukunftsweisend auch f\u00fcr andere betroffene L\u00e4nder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Herzst\u00fcck unsere Mutterbaumschule in Ondangwa Die Mutterbaumschule von B\u00e4ume f\u00fcr Menschen &#8211; Trees for the World\u00ae wurde im Jahr 1999 auf einem f\u00fcnf Hektar gro\u00dfen Areal im Stadtgebiet von Ondangwa als Basisstation zur optimalen Anzucht und Vermehrung von S\u00e4mlingen sowie Gr\u00fcndung einer Samenbank aufgebaut. 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