{"id":780,"date":"1998-04-30T13:35:19","date_gmt":"1998-04-30T11:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/baeume.de\/?p=780"},"modified":"2015-01-28T13:45:05","modified_gmt":"2015-01-28T11:45:05","slug":"780","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baeume.de\/de\/blog\/780.html","title":{"rendered":"Aufforstung im Norden"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Windhoek \u2013 Mitte dieses Jahres l\u00e4uft ein dreij\u00e4hriges Projekt zur Wiederaufforstung im Norden an. Das Programm \u201eB\u00e4ume f\u00fcr Menschen \u2013 Trees for the World\u201c wird vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BNZ) weiter unterst\u00fctzt, wenn sich die privaten Tr\u00e4ger des Projekts w\u00e4hrend der ersten drei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Forstdirektorat des Ministeriums f\u00fcr Umwelt und Tourismus bew\u00e4hre.<\/p>\n<p>Inzwischen bem\u00fcht sich der verantwortliche Projektleiter Gottfried Brenner jedoch auch schon bei der Europ\u00e4ischen Union \u201eB\u00e4ume f\u00fcr Menschen\u201c ist ein eingetragener gemeinn\u00fctziger Verein mit Vertretung in Namibia und einer F\u00f6rdergesellschaft in Deutschland. F\u00fcr das Projektgebiet kommen zuerst die Regionen des Ovambolands, des Kavango und Capriviv in Betracht. In einem Gespr\u00e4ch mit der AZ berichtet Gottfried Brenner schon von mehreren Arbeitstreffen mit dem zust\u00e4ndigen Ministerium vor Ort, wo das Pilotprojekt seinen ersten Schub erhielt. In Deutschland stehen die Industrie und Handelstag, die Georg-August-Universit\u00e4t von G\u00f6ttingen sowie die Deutsche Stiftung f\u00fcr internationale Entwicklung hinter dem Vorhaben.<\/p>\n<p>Langfristiges Ziel des Projekts ist die unmittelbare Verbesserung uns Sicherung der Lebensumst\u00e4nde der einheimischen Bev\u00f6lkerung im sogenannten Ovamboland, Namibia. Dazu dient die F\u00f6rderung einer angepassten Vegetation und der den bestm\u00f6gliche Erhalt der noch intakte nat\u00fcrliche Waldgebiete.\u00a0Durch ein nachhaltiges forstliches Bewirtschaftungssystem soll es der einheimischen Bev\u00f6lkerung erm\u00f6glicht werden, ihre kulturelle und wirtschaftliche Eigenst\u00e4ndigkeit zu erhalten. Langfristig soll auch die Implementation des forstwirtschaftlichen Gedanken in eine neue afrikanische Gesellschaft erreicht werden.<\/p>\n<p>Um diese Ziele zu erreichen, soll ein Netzwerk von kleinen Wiederaufforstungsfl\u00e4chen in einzelnen D\u00f6rfern sowie kleinen Dorfbaumschulen vor Ort geschaffen werden. Die daf\u00fcr ausgew\u00e4hlten D\u00f6rfer werden von einer Mutterbaumschule \u00fcberwacht und betreut sowie mit den n\u00f6tige Materialien und technischen Mitteln versorgt. So sollen gr\u00fcne Inseln entstehen, die schrittweise aufeinander zuwachsen und im Laufe der Zeit zu einem fl\u00e4chendeckenden intakten \u00d6kosystem verschmelzen.Die Wiederaufforstung wird in zwei Phasen ablaufen, zun\u00e4chst werden Fl\u00e4chen mit schnell wachsenden einheimischen H\u00f6lzern bepflanzt, um die Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Brennholz zu gew\u00e4hrleisten und so die bestehenden Naturw\u00e4lder zu sch\u00fctzen Parallel dazu soll der sogenannte Eindringerbusch der auf den gro\u00dfen Farmen des Landes entfernt werden muss, zu Holzbriketts verarbeitet werden und als alternative Energiequelle dienen.<\/p>\n<p>In der zweiten Phase werden in ausgew\u00e4hlten D\u00f6rfern kleine Baumschulen errichtet uns schrittweise die nat\u00fcrlich vorkommenden Baumbest\u00e4nde wider aufzuforsten. Hierbei kommt, dass Mutterbaumschulen eine Schl\u00fcsselrolle zu.\u00a0Dort werden die zur Wiederaufforstung geeigneten Setzlinge herangezogenen und die f\u00fcr die Dorfbaumschulen verantwortlichen Personen ausgebildet. Ein eigens daf\u00fcr abgestellter Mitarbeiter steht in st\u00e4ndigen Kontakt mit den Dorfbaumschulen.<\/p>\n<p>Messbare Indikatoren f\u00fcr dem Erfolg der Projektarbeit sind unter anderem das Einkommen und der Gesundheitszustand der betroffenen Bev\u00f6lkerung die Anzahl der geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze, die Nahrungsmittelproduktion durch die Agro-Forstwirtschaft sowie die Gr\u00f6\u00dfe der wiederaufgeforsteten Fl\u00e4chen und die Anzahl der \u00fcberlebenden Setzlingen.Von Seiten des Projekts muss dazu zun\u00e4chst die Mutterbaumschule mit der dazugeh\u00f6rigen[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;781&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; border_color=&#8220;grey&#8220; img_link_large=&#8220;yes&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220; css_animation=&#8220;appear&#8220; img_size=&#8220;medium&#8220;][vc_single_image image=&#8220;782&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; border_color=&#8220;grey&#8220; img_link_large=&#8220;yes&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220; css_animation=&#8220;appear&#8220; img_size=&#8220;medium&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Windhoek \u2013 Mitte dieses Jahres l\u00e4uft ein dreij\u00e4hriges Projekt zur Wiederaufforstung im Norden an. 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