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Holz und Zentralblatt

GEPOSTED AM 13. Oktober 1997  - GEPOSTED IN Pressespiegel 1997

Als Gottfried Brenner vor einiger Zeit Namibia bereiste, war er von Menschen und Vegetation begeistert, gleichzeitig ließ ihn die dortige Verödung ganzer Landstriche mehr los. Der Nordwesten Namibias, der in Deutschland auch als Ovamboland bekannt ist, ist gekennzeichnet von Erosion, Wassermangel, starke Überschwemmungen, übermäßiger Holzeinschlag zur Gewinnung von Brennholz.

Fachleute befürchten dass sich der Dürregürtel im Norden Namibias weiter ausdehnen wird. Der Namibia-Begeisterte Brenner entschloss sich, gegen diese Verwüstung mit einem Aufforstungsprojekt anzukämpfen. Ziel soll es sein, langfristig die ursprüngliche Vegetation Wiederherzustellen.

Dafür hat er die Schirmherrschaft des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), die wissenschaftliche Begleitung der Universität Göttingen, die Unterstützung der Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE) gewonnen. Auch die Regierung in Namibia hat ihre Unterstützung des Vorhabens bereits zugesagt. Die Arbeit in Afrika soll begonnen werden mit Aufbau einer Mutterbaumschule, aus der ein Netzwerk von kleinen Baumschulen in den Dörfern vor Ort hervorgehen soll.

Auf die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit namibischen Projekten soll dabei großer Wert gelegen werden. Weitere Stufen bis zur der letztlich angestrebten großflächigen Wiederaufforstung der regengrünen Trockenwälder sind Ausbildung und Aufklärung. Der gesamte ökologische und wirtschaftliche Nutzen des Projektes wird vermutlich erst für kommende Generationen voll erkennbar sein.

Im kommenden Jahre sollen die Mutterbaumschule und eine erste Dorfbaumschule in Namibia eröffnet werden. Was Gottfried Brenner und seine Mitstreiter derzeit noch fehlt ist eine finanzielle Unterstützung. Firmen und Personen, die dieses Projekt unterstützen wollen, könne dies mit einer Spende an die „Fördergemeinschaft zur Gründung der Stiftung  für Menschen“ mit Sitz in Weilheim in Oberbayern tun. Informationen über das Projekt direkt bei Gottfried Brenner, Telefonnummer 0881 8001.

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