Archiv: Monat

Bäume für Menschen – Trees for the World

GEPOSTED AM 29. September 2001  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2001

Vier einheimische Mitarbeiter und ein deutscher Förster leiten die Mutterbaumschule von „Bäume für Menschen – Trees for the World“ in Ondangwa in Namibia. Die Weilheimer Organisation setzt sich dafür ein, dass die Einheimischen durch den Aufbau eines Netzwerks von lokalen Baumschulen und durch aktive Umwelterziehung an Schulen und Kindergärten ihre ursprünglich grüne und gesunde Umwelt wieder aufbauen können.

Reggae darf nicht zu laut sein

GEPOSTED AM 29. September 2001  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2001

Gleich zum Anfang ein Klischee. Ein Hauch von Afrika und Karibik wehte gestern für einige Zeit durch Halle 8, Bacardi-Feeling, und Urlaubsstimmung  als Kim Azas mit seiner Reggae – Band „ Alafia „ am Stand der Aktion „ Bäume für Menschen „ aufspielte. Der Lehrer aus dem Benin hatte Musikerkollegen aus fünf afrikanischen Staaten dabei – und diese erreichten mit ihren Rhytmen die Hallenbesucher sichtlich. Da wurde der Weilheimer Initiator von „ Bäume für Menschen „ Gottfried Brenner , genauso im Reggae-Takt wie Vorstandsmitglied Dr. Evamaria Brehm und mancher Aussteller am Strand der Streuobstbörse nebenan. Die Musiker hatte Brehm in München kennen gelernt und gleich für den Orla-Auftritt verpflichtet. Für Musiker Kim Azas war der Besuch Neuland : „ Never „ ist er in Weilheim gewesen. Leider habe er von der Stadt nur wenig gesehen: „ Ein bisschen  Bahnhof und die Taxifahrt zum Messegelände.“  Einziger Misston des Mini – Konzerts war die Reaktion einiger Nachbarn: Sie beschwerten sich ob der Lautstärke, die Messeleitung  intervenierte und Brenner musste die Anlage leiser drehen. Aber dann war es wieder da, das Bacardi-Feeling.

Bäume für Königreich

GEPOSTED AM 28. September 2001  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2001

Idee aus Weilheim: Lesotho startet Umweltprojekt

Weilheim – Die internationale Umweltorganisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ mit Sitz in Weilheim beginnt noch in diesem Jahr mit Aufforstungsarbeiten im afrikansichen Königreich Lesotho. Das Projekt samt einem Netzwerk von Baumschulen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten beraten und unterstützt. Das versprach Minister Josef Miller in München bei einem Treffen mit einer Delegation aus Lesotho.Das Projekt samt einem Netzwerk von Baumschulen wird vom Bayerischen
Staatsministerium itir Landwirtschaft, Ernährung und Forsten beraten und unterstützt. Das versprach Minister Josef Miller in München bei einem Treffen mit einer Delegation aus Lesotho.

Wie schon in Namibia (wir berichteten) startet die von Gottfried Brenner in Weilheim gegründete Organisation ,,Bäume für Menschen,, auch in Lesotho mit einem Netzwerk von Baumschulen,
um die für die Aufforstung nötigen Pflanzen heranzuziehen. ,,Die rasch fortschreitende Bodenerosion vor allem durch Wasser ist Lesothos, dringendstes Umweltproblem“, sagte der Landwirtschaftsminister des Königreichs, Vova Bulane, beim besuch der Delegation in Lesotho ist vollständig von Südafrika umgeben, “ mit 30 000 Quadratkilometern Fläche etwa so groß wie Belgien, hat rund zwei Millionen Einwohner und verfügt derzeit über eine Waldfläche von nur rund 6000 Hektar (etwa 70 Quadratkilometern).

Wald für alle

GEPOSTED AM 26. September 2001  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2001

Die Aktion „Bäume für Menschen“

Während sich Politiker in aller Welt damit befleißigen, über Lösungen globaler Probleme wie etwa den Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre oder die Vernichtung von Urwald zu konferieren, hat der Weilheimer Versicherungskaufmann Gottfried Brenner schon die Lösung eines dieser Probleme in Angriff genommen. In Namibia im südlichen Afrika hat er damit begonnen, Baumschulen für die Wiederaufforstung des Landes einzurichten. Bereits auf der Weltausstellung „Expo 2000“ in Hannover war Brenner mit seinem Vorhaben auf großes Interesse gestoßen. Nach dem ersten Erfolg in Namibia plant er jetzt den Aufbau weiterer Baumschulen im Königreich Lesotho.

Die Idee Brenners besteht darin, das Land, das durch den Raubbau an Wäldern

„ devastiert „ wurde, wieder aufzuforsten. Damit die Wälder, die so entstehen, auch langfristig bestehen können, werden nur einheimische Baumarten gepflanzt. Die Samen für diese Bäume, die in eigens dafür eingerichteten Baumschulen gezogen werden, sammeln die Bewohner der betroffenen Gebiete in ihrer Umgebung selbst. Da der Fortbestand des Waldes nur gesichert ist, wenn die einheimische Bevölkerung dessen Bedeutung versteht, legen Brenner und seine Mitstreiter großen Wert auf die Einbeziehung von Einheimischen als Arbeitskräfte. Sie sollen dazu beitragen, dass sich das Ganze Volk später einmal mit „ seinem „ Wald identifiziert. Außerdem schafft die Aufforstung so etliche der dringend benötigten Arbeitsplätze.

Um Geld für das ehrgeizige Unterfangen zu bekommen, hat sich Brenner etwas einfallen lassen. Großen Konzernen werden „ Logowälder „ angeboten. Wenn die Unternehmen bereit sind, einen Wald mit einer Summe von rund vier Millionen Mark zu finanzieren, wird ein 1000 Hektar großer Wald angelegt, aus dem eine Fläche in Form des Firmenlogos ausgespart wird. Auf den ausgesparten Flächen wird eine Weide eingerichtet, die von den Bewohnern des Dorfes genutzt werdenKann, auf dessen Gebiet der Wald liegt. Damit werden laut Brenner zwei Dinge erreicht.

Zum einen haben die Dorfbewohner einen Nutzen von der Anlage des Waldes, zum anderen sorgen die Weidetiere dafür, dass die freien Flächen nicht verwalden, und somit auf Dauer sichtbar bleiben. Das rund drei Kilometer große Logo soll auch aus dem Weltall zu sehen sein. Für einen Zeitraum von 20 Jahren kann dies laut Brenner garantiert werden. „ Danach wird der Wald der natürlichen Sukzession überlassen „. Der Versicherungskaufmann weiß genau, dass die Unternehmen, die sich einen Logowald anlegen lassen, keine Kundschaft aus dem All erwarten. Die Werbewirkung des Sponsorings solle natürlich hier auf der Erde liegen. Die Sponsoren könnten sich darauf berufen, etwas für das Weltklima getan und 50 dauerhafte Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft in Afrika geschaffen zu haben.

Auf der Orla will Brenner den Besuchern auch afrikanische Kultur vermitteln. Am Freitag, 28.September, 12 Uhr, wird in der Halle 8 die Reggae-Band „ Alafia „ unter der Leitung von Kim Azar ein Konzert geben. Gesponsert wird der Auftritt von der Friedrich-Ebert-Stiftung. st

African Reggae bei der Oberland-Ausstellung

GEPOSTED AM 26. September 2001  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2001

Weilheim – Mit einem Konzert der African Reggae-Band „Alafia“ startet die internationale Umweltorganisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ in die diesjährige ORLA.

Am Eröffnungstag, Freitag, 28. Dezember, ab 12 Uhr, spielt die Top-Band um Kim Azas in Halle 8. „Bäume für Menschen – Trees for the World“ stellt in diesem Jahr erstmals das Wiederaufforstungsprojekt vor, das in Namibia bereits eine Mutterbaumschule mit einem Netzwerk von lokalen Baumschulen unterhält.

Auf einen besonderen musikalischen Leckerbissen können sich die Besu­cher der diesjährigen ORLA freuen, wenn Kim Azar s Ensemble „Alafia“ mit lebensfrohen afrikanischen Rhythmen und African Reggae Mu­sic die Ausstellung eröffnet. Seit 1992 in Deutschland sind Alafia Gast bei internationalen Festivals und fin­den immer den richtigen Ton für ihr Publikum.

Um die Arbeit von „Bäu­me für Menschen – Trees for the World“ zu unterstützen haben die Künstler spontan ihre Terminpläne geändert. Gesponsert wird der Auf­tritt von der Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayern Forum. Eine Fotodokumentation wird die Entwicklung des Projektes von den ersten Bauarbeiten für die Förster­unterkunft über erste Pflanzerfolge, die Arbeit an den Schulen bis zum Aufbau der lokalen Baumschulen zeigen.

Auch das Modell eines LogoWaldes, das erstmals auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Han­nover präsentiert wurde, ist auf dem Stand der Umweltorganisation in Halle 8 zu sehen. Als Gäste haben sich unter anderem der Autor und Sänger Michael Holm angesagt. Umweltinteressierte kön­nen bei einer Verlosung eine von fünf Baumpatenschaften für den Wald­lehrpfad der Mutterbaumschule in Namibia gewinnen.

Die Umweltorganisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ en­gagiert sich mit großem Erfolg für den Erhalt der Wälder, der „grünen Lunge“ der Erde. Im entwaldeten Nordwesten Namibias entstand die erste Mutterbaumschule mit einem Netzwerk von lokalen Baumschulen, die von Einheimischen betreut wer­den. Mit der Errichtung einer weite­ren Mutterbaumschule wird noch in diesem Jahr im südafrikanischen Königreich Lesotho begonnen,

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