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Ein Baum als Spende für die Zukunft

GEPOSTED AM 16. August 2014  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2014

 

„Trees for the World“ bekommt finanzielle Unterstützung

Weilheim – Warum eine Spende immer mit einem Scheck übergeben? Etwas kreativer zeigten sich die Mitglieder der Theatergruppe Liber aus Weilheim. Sie übergaben Ihre Spende an den Verein „Bäume für Menschen – Trees for the World“ in Form eines kleinen Bäumchens, das mit vielen Geldscheinen geschmückt war.

Vorstandsvorsitzender des Vereins, Gottfried Brenner, nahm die Spende freudig entgegen. Das Geld stammt aus dem Erlös des letzten Stücks der Theatergruppe „Und dann gab´s keinen mehr…“.

Die Summe in Höhe von 874 Euro soll auf zwei Projekte aufgeteilt werden: Ein Teil soll der Baumschule und der zweite Teil dem Kindergarten in Namibia zu Gute kommen. „Die Leute gehen davon aus, dass von einer Spende immer was Neues gebaut wird. Dabei wird oft vergessen, was für enorme Unterhaltungskosten dort anfallen“, betont Brenner. Das Geld wird daher in die Versorgung der Kindergartenkinder und den Transport zum Kindergarten und zurück investiert.

Viele Kinder aus Okahandja in Namibia leben auf einem Müllplatz in selbstgebastelten Hütten aus Pappschachteln und Abfall. In dem Kindergarten, den kürzlich Pater Johannes aus Hohenpeißenberg geweiht hat, bekommen die Kinder etwas zu essen und zu trinken, können gemeinsam auf den angelegten Grünflächen spielen und werden von den beiden Kindergärtnerinnen betreut.

Theatergruppe „Liber“ spendet für Namibia

GEPOSTED AM 16. August 2014  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2014

Theatergruppe „Liber“ spendet für Namibia

Alle Einnahmen welche bei ihren Aufführungen im April dieses Jahres zusammengekommen sind, spendete die Weilheimer Theatergruppe „Liber“ an die Umweltorganisation „Trees for the World“. Auf den Cent genau 873,29 übergab die Theatergruppe an die in Weilheimer ansässige Organisation.

„Wir haben uns das Konzept online angeschaut und fanden die Idee gut“, sagt Ralf Kestermann über die Organisation. „Die leisten ganz tolle Arbeit in Afrika, das wollen wir unterstützen.“ „Bäume für Menschen – Trees for the World“ wurde von Gottfried Brenner gegründet, der Verein ist in Namibia tätig, und hier vor allem in der Region Oshana im Norden des Landes.

Dort fördert der mit Hilfe einer im Jahr 1999 gegründeten eigenen Baumschule verschiedene Aufforstungsprojekte und hat inzwischen auch einen Kindergarten eingerichtet. Bekannt wurde der Verein auch, weil er den Buben David, der schwere Verbrennungen erlitten hatte, eine Operation in der Unfallklinik Murnau ermöglichte.

Theatergruppe "Liber"

Theatergruppe „Liber“

Trees for the World – Ein Gespräch mit Gottfried Brenner

GEPOSTED AM 14. April 2014  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2014

Es war eine Baumschule in Afrika …

„Bäume für Menschen –Trees for the World®“ ist eine international angesehene Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Weilheim, Oberbayern. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, der Gefährdung der Ressource Wald als Grundlage menschlichen Lebens auf der Erde entgegenzuwirken. Die Umweltorganisation ist, transparent nach den Richtlinien des DZI, global ausgerichtet und seit 1996 in der Entwicklungshilfe auf dem afrikanischen Kontinent tätig.

Vorstandsvorsitzender und Initiator von „Bäume für Menschen – Trees for the World®“ ist Gottfried Brenner. Elisabeth Morgenstern traf ihn vor Ort in seinem Büro in Weilheim / Oberbayern und fragte ihn, wie er vor 20 Jahren eigentlich auf die Idee kam, ausgerechnet in Afrika eine Baumschule zu gründen. Seine Antwort erzählt die spannende Geschichte eines Mannes, der aus seinem Kindheitstraum ein international erfolgreiches Umweltprojekt machte.

Herr Brenner, ich falle jetzt gleich mal mit der Tür ins Haus: Was brachte Sie dazu, ausgerechnet in Afrika eine Baumschule zu gründen?
Da kamen eigentlich drei Faktoren zusammen. Als kleiner Bub war ich großer Tarzan-Fan. Meine Faszination für die Geschichte dieses „Waldmenschen“ blieb mir erhalten und so auch mein Traum, einmal auf seinen Spuren zu wandeln. Ich war 27, als mein Arbeitgeber mir die Chance gab, eine Auszeit vom Berufsleben zu nehmen und so machte ich mich auf den Weg nach Namibia. Ich landete in Windhoek, kaufte mir dort einen VW-Bus und fuhr dann quer durch den afrikanischen Kontinent zurück nach Hause.

Das erklärt Ihren Bezug zu Afrika. Aber wie kam es zur Baumschule?
Nun, neben Tarzan waren Bäume schon immer meine große Leidenschaft. Ich hatte als Kind auch eine klare Vorstellung davon, was ich später einmal werden wollte, nämlich Förster. Ich wollte mit dem Wald und mit Tieren arbeiten. Quasi als berufsvorbereitende Maßnahme begann ich deshalb als kleiner Bub, im Obstgarten meines Vaters Bäume zu pflanzen. Was regelmäßig zu Streit führte, denn mein Vater senste die Sprösslinge immer wieder ab. Er war der Meinung, das sei schließlich ein Obstgarten und kein Wald. Meine Mutter zeigte allerdings Herz für mein kindliches Baumschul-Projekt und rettete stets aufs Neue ein Exemplar. Heute wächst in diesem Garten tatsächlich ein kleiner Wald.

Das war dann also Ihr erstes Baumschulprojekt?
Ja, wenn Sie so wollen, auf jeden Fall war es der zweite Baustein auf dem Weg zur Grüdung von „Bäume für Menschen – Trees for the World®“. Der dritte formte sich während einer Adventsfeier im Jahr 1993. Damals war ich bereits Bezirksleiter der Deutschen Beamtenversicherung mit eigenem Büro. Ich saß mit alten Freunden und Bekannten in einem weihnachtlich reich dekorierten Lokal, betrachtete die ganze glitzernde Pracht um mch herum und dachte: „Jetzt sitzt’ scho wieder hier und hast noch immer nix Gscheits in deinem Leben gemacht.“ Na ja, und dann hatte ich die zündende Idee: „Ich gründe eine Baumschule in Afrika!“ Ich hab’s auch gleich laut gesagt, was meine Freunde einhellig mit „du spinnst!“ kommentierten.

Und wie ging’s dann weiter?
Ich blieb dabei. Gleich am Montag nach dieser Adventsfeier nahm ich Kontakt zu einigen afrikanischen Botschaften auf: Malawi, Kenia und Namibia. Alle drei zeigten durchaus Interesse an diesem Projekt und baten um eine schriftliche Anfrage. Nachdem die Schreiben losgeschickt worden waren, kam tatsächlich eine Antwort zurück – aus Namibia.

Wie, das klappte dann ganz einfach so?
Nein, natürlich war das erst ein allererster Anfang. Um in Namibia eine Baumschule eröffnen zu können, brauchte ich zunächst eine entsprechende forstwirtschaftliche Studie. Und ich musste viele weitere Behörden und Institutionen von meiner Idee überzeugen. So nahm ich Kontakt auf mit der DSE – Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung, heute GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, und mit Prof. Dr. Hans Lamprecht, einem Experten für den tropischen Wald. Man zeigte sich durchaus angetan von meiner Idee. Prof. Dr. Ralph Mittlöhner von der Universität Göttingen, ebenfalls Experte für tropischen Waldbau, erarbeitete dann einen passenden Fragenkatalog.

Da waren also schon mal namhafte Experten mit im Boot. Doch wie kam der Fragenkatalog nach Namibia?
Die namibische Botschaft, damals noch in Bonn, organisierte eine Försterin mit Dienstauto vor Ort. So stand der Studie und einer Beantwortung des Fragenkatalogs nichts mehr im Weg. Ich fuhr gemeinsam mit der Försterin drei Wochen lang Tausende von Kilometer quer durch den bewaldeten Norden Namibias – so lange und so weit, bis alle Fragen beantwortet waren. Zurück in Deutschland führte ich die Antworten zusammen, verfasste die Studie und schickte sie an das BMZ – Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – sowie die GTZ – Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, heute Teil der GIZ.

Jetzt waren also die Behörden am Zug, sicher keine einfache Phase?
Sollte man meinen, aber da zogen nun wirklich viele mit mir an einem Strang. Zudem erwies sich der Zeitpunkt als perfekt, das Projekt stand unter einem guten Stern. Denn 1995 war ein Staatsbesuch des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl beim namibischen Staatspräsidenten Sam Nujoma geplant. Im BMZ arbeitete man sich durch die Studie, sogar übers Wochenende. BMZ und GTZ befanden die Idee für gut – der Kommentar der Chefetage: „Jetzt wissen wir über die Forstwirtschaft in Namibia Bescheid.“ Ich belagerte außerdem die Zuständigen für Natur und Umwelt im Bundeskanzleramt solange, bis man mir endlich versprach, die Studie an den Bundeskanzler weiterzuleiten. Tatsächlich sprach der beim Treffen mit Sam Nujoma über die Idee, in Namibia eine Baumschule zu gründen. Damit war der Startschuss für das Projekt gefallen.

Wann und wie wurde dann tatsächlich eine Baumschule Realität?
1996 wurde die Organisation „Bäume für Menschen – Trees for the World®“ in Deutschland gegründet. Bis die Baumschule in Namibia gebaut werden konnte, vergingen aber nochmal drei Jahre, denn die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich schwieriger als zunächst gedacht. Das lag zum einen daran, dass ich damals immer nur vier Wochen am Stück vor Ort sein konnte und somit eine kontinuierliche Suche nicht möglich war. In der restlichen Zeit war es sehr schwierig, mit den namibischen Gemeinden vor Ort in Kontakt zu bleiben. Zum anderen wurde zunächst in Zentral-Namibia nach einem Platz für die Baumschule gesucht. Erst später erkannte man, dass sich der Norden des Landes wesentlich besser eignete.

Warum eignete sich der Norden des Landes besser?
Ganz einfach, weil dort Bäume fehlten. Trotzdem war es nicht so leicht, eine Gemeinde zu finden, die sich von der Idee begeistern ließ, das notwendige Land zur Verfügung hatte und die schließlich auch noch mitmachte. 1999 waren auch diese Probleme gelöst und die Baumschule in Ondangwa konnte gebaut werden.

Hat sich die Politik auch weiterhin für das Projekt zumindest interessiert?
Tatsächlich war Sam Nujoma, damals noch Präsident der Republik Namibia, von dem Projekt sehr überzeugt und besuchte die Baumschule wiederholt. Er hat seinerseits auch „Bäume für Menschen – Trees for the World®“ immer wieder eingeladen. Später holte er unsere Baumschule auch für das „Ombuga Grasland Tree Planting Project“ (OGTPP) mit ins Boot. Wir lieferten die Bäume für das Projekt.

Hatte das einen besonderen Grund?
Unsere Baumschule arbeitet mit dem sogenannten „Luftwurzelschnitt“. Der sorgt dafür, dass die Pfahlwurzel der Sprösslinge, sobald sie eingepflanzt werden, vertikal Richtung Grundwasser und nicht spiralförmig weiterwächst. In Namibia, wo es ein halbes Jahr nicht regnet, ist es sehr wichtig, dass die Wurzeln möglichst schnell das Grundwasser erreichen. Die Bäume aus unserer Baumschule eignen sich also besonders gut für dieses trockene Land: Ihre Wurzeln finden auf schnellstem Weg Richtung Grundwasser.

Das Projekt ist also definitiv im Land angekommen und angenommen?
Ja, das kann man so sagen. Auch der neue Staatspräsident, Hifikepunye Pohamba, hat die Baumschule noch als Minister schon mehrfach besucht. Ich traf ihn in seiner Funktion als Staatspräsident einmal in Stuttgart und wurde von ihm nach Namibia in das Statehouse eingeladen. Dennoch würde alle Unterstützung von Seiten des namibischen Staates und der deutschen Bundesregierung nichts helfen, gäbe es nicht das Wohlwollen der Bevölkerung direkt vor Ort. Der Biodiversitätswald, der etwa 13 Kilometer entfernt von der Baumschule in Ondangwa aufgeforstet wurde, kann nur in Ruhe weiterwachsen, weil niemand dort illegal Bäume abholzt oder seine Herden hindurchführt.

Erforderte das viel Überzeugungskraft?
Ein solcher Respekt von Seiten der Dorfgemeinde und die damit einhergehende Kooperation ist keineswegs selbstverständlich. Zu verdanken haben wir die positive Resonanz einer älteren Frau, die von ihrer Dorfgemeinde „Oma“ genannt wird. Sie wohnt neben dem Wald und wacht über ihn. Sie meldet Löcher im Zaun, durch die Ziegen hinein gelangen könnten und weist Kinder zurecht, die Äste abbrechen. Ihr Wort und ein Königsgrab, das dort verborgen ist, haben soviel Gewicht, dass sie für weitaus mehr Schutz sorgen, als es jeder bewaffnete Wächter oder eine mannshohe Betonmauer könnte.

Wie konnten Sie diesen Marathon eigentlich durchhalten, Sie haben ja schließlich auch in Deutschland das eine oder andere zu tun?
Gute Frage. Tatsächlich wäre mir das alles ohne die Hilfe meiner Lebensgefährtin Antonia Schmid nicht möglich gewesen. Sie begleitete mich auf meinen ersten Reisen, half mir bei der Studie und kümmert sich heute um mein Haus, wenn ich rund sechs Monate im Jahr in Namibia verbringe. Diese Zeit vor Ort muss sein, denn mittlerweile sind noch weitere Zweigbaumschulen in Namibia, ein Kindergarten für die Müllplatzkinder in Okahandja und weitere kleinere Projekte in Deutschland dazu gekommen.

Eines der neueren Projekte heißt LogoWald®. Was muss man sich darunter vorstellen?
LogoWald® ist das derzeitige Großprojekt von „Bäume für Menschen – Trees for the World®“. Es verbindet Aufforstung mit Marketing. Dafür werden auf einem Gebiet von rund 1000 Hektar eine Million Bäume gepflanzt. Das Logo der Firma, die den Wald finanziert, wird in der Mitte ausgespart und ist somit von weit oben noch zu erkennen. Diese Logo-Aussparung dient dann zugleich als Brandschutzschneise, Wirtschaftsweg und Weideland.

„Bäume für Menschen – Trees for the World®: Machen Sie mit!

Wenn Sie helfen möchten können Sie eine Baumpatenschaft übernehmen oder verschenken.Mit einer Baumpatenschaft oder Spende helfen Sie dabei, ein Stück Klimawald in Namibia wieder aufzuforsten – ganz einfach unter www.baeume.de/spenden. Weitere Informationen zum Projekt LogoWald® gibt es unter www.logowald.de.

Schüler laufen für Bäume

GEPOSTED AM 29. August 2013  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2013

Weilheimer Schüler laufen für TREES FOR THE WORLD

6.813 Kilometer – pro Kilometer gab es eine Spende

Icking/Weilheim – Schüler des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums in Icking liefen kürzlich für die Weilheimer Organisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“.

Die rund 840 Schüler liefen insgesamt 6.813 Kilometer. Jeder einzelne Dauerläufer wurde von einem Sponsor pro tausend Meter belohnt. So kommen unterm Strich voraussichtlich 16.600 Euro zusammen.

Auf Vorschlag der Schülermitverantwortung wird das Geld an die gemeinnützige Organisation „Bäume für Menschen“ gespendet. Dort kommt das Geld der Mutterbaumschule zu Gute.

„Bäume für Menschen“ ist seit 1996 als angesehene „Nichtregierungsorganisation“ (NGO) in der Entwicklungshilfe auf dem afrikanischen Kontinent tätig. Im Norden Namibias wurde in Jahr 1999 auf einem fünf Hektar großen Areal eine Mutterbaumschule gegründet.

Diese dient als Basisstation zur optimalen Anzucht und Vermehrung von Sämlingen sowie zur Gründung einer Samenbank. Langfristiges Ziel ist es, das Überleben der trockenen Savannenwälder durch die Förderung einer widerstandsfähigen Vegetationsstruktur sicherzustellen. Erforderlich ist eine Zusammenstellung und Wiederaufforstung solcher Spezies, die den Nutzen der Ressourcen des Waldlandes erlauben, sowie weitere Auslichtung und Versteppung vorbeugen, um Verwüstung und Erosion erfolgreich zu verhindern.

Der Gründer der in Weilheim ansässigen Organisation, Gottfried Brenner aus Peißenberg, lobte die Schüler für ihre sportliche Leistung.

Schüler laufen für Bäume

Schüler laufen für Bäume

Ein großes Projekt aus unserer Region

GEPOSTED AM 2. Juni 2013  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2013

Ein großes Projekt aus unserer Region

Bäume für Menschen – Trees for the World

Die Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisation macht sich stark für Bäume in aller Welt und viele andere Hilfsmaßnahmen. Und auch wir in Peißenberg tragen ein bisschen dazu bei – wenn auch erst mal nur mit dem, was wir vergessen. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, durch Forschung nach erneuerbaren Energien.

Bildung und soziales Engagement der Gefährdung der Ressource Wald als Grundlage menschlichen Lebens auf unserem Planeten entgegenzuwirken. Unsere Umweltorganisation ist global ausgerichtet und transparent nach den Richtlinien des DZI ( Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen ). Wesentliche Bestandteile unserer Projekte sind die Aufforstung semiarider Gebiete und öffentliche wirksame Umweltarbeit.

In den Projektregionen im Kontext zu Biodiversität. Bäume für Menschen – Trees for the World – hat in Okohandja/ Namibia ein Grundstück mit einem alten, renovierungsbedürftigen Farmhaus erworben.Dies wurde schon teilweise zum Kindergarten umgebaut, eine openair Küche und ein Klassenraum sind ebenso entstanden.

Bisher sind 12 Kinder angemeldet, geplant sind jedoch zwei Gruppen mit je 15 bis 20 Kindern. Zusätzlich soll ein Waisenhaus den Kindern von AIDS-Opfern Schutz und die Chance auf ein menschenwürdiges Leben bieten. Auch ein Gästehaus ist geplant, wo Besucher und Paten gemeinsam mit den Kindern und Mitarbeitern den Tagesablauf erleben können.

Bereits acht der zwölf Kinder, die derzeit in dem Kindergarten leben, haben einen Paten, der Ihnen gesunde Ernährung, Zugang zu sauberen Trinkwasser, medizinischer Versorgung, Kleidung, Bildung – und somit eine bessere Kindheit ermöglicht. Es werden noch 4 weitere Paten gesucht. Und wenn Sie als Leserin und Leser der „ wir über uns „ daran interresiert sind, einen jungen Menschen auf seinem Lebensweg zu unterstützen, wäre das natürlich sehr schön.

Gottfried Brenner, Vorstandvorsitzender von „ Bäume für Menschen „ – Trees for the World Ist Peißenberger Bürger und fleißiger Saunagänger in der Rigi Rutsch`n. Wir berichteten schon kurz in unserer letzten Ausgabe, das Dinge, die im Bad liegengeblieben sind, nach Okahandja kommen.

Seit bereits seit drei Jahren bringt Brenner mindestens einmal jährlich Fundsachen wie Handtücher, Taucherbrillen und Badeanzüge nach Namibia in Afrika. Denn hier wurde ein ehemaliger Ententeich zum Planschbecken umgebaut, den die Kinder mitsamt diesen Geschenken aus Peißenberg leidenschaftlich gerne nutzen.

Wegen einer großen Dürre muss derzeit schnell ein zweiter Brunnen von 150 m Tiefe gebohrt, eine Wasserleitung gelegt und eine entsprechend starke Pumpe angeschlossen werden. Nähere Infos zu Patenschaft und Unterstützung der aktuellen Projekte finden Sie auf der Homepage www.bäume.de Ansprechpartner ist Gottfried Brenner Tel. 0881 8001 E-Mail trees@t-online.de.

Ein großes Projekt aus unserer Region

Ein großes Projekt aus unserer Region

2012 : ein aufregendes Jahr im Bad

GEPOSTED AM 2. April 2013  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2013

Wir feierten 30 Jahre Rigi Rutsch` n – und es gab viele Veränderungen, die unser Bad auf den neuesten Stand brachten. Wir können hier nur ein paar Beispiele nennen. Frühjahr 2012 : der Beckenkopf am Schwimmerbecken bricht weg ,doch der Fliesenzauberer Oliver Baudrexel geht es an. Viele Helfer unterstützten ihn

Juli : offizelle Feier mit Frau Vanni, Herrn Horn und dem Gemeinderat. Ein Highlight war natürlich der Sprung des ehem. zweiten Bürgermeisters Hans Hänel vom 5m-Turm, so wie er ihn schon vor 30 Jahre vollbracht hatte.

Den ganzen Nachmittag gestaltete der Förderverein der Freunde der Rigi Rutsch‘ n mit großem Erfolg, hierzu vom ganzen Rigi – Team ein herzliches Dankeschön.  Dann das Sommerfest am 14. August.Ein Fest der Superlative : tagsüber 2000 Gäste und bis tief in die Nacht noch einmal 1000.

Radio Oberland und DJ Tomix begeisterten das Publikum ebenso wie die Spiele oder Tanzeinlagen der Jugend vom Tanzstudio Lisa Huckenbeck. Dazu Sambatrommler von Pura Vida und am Abend dann die Trommler von SoWo-Sammer. Es wurde gefeiert und getanzt – die ganze Nacht bis um 3:00 Uhr.

Nach Saisonende hieß es gleich wieder durchstarten mit der Dachterassensanierung vom Bistro. Die Firma Ressler hat sich hier viel vorgenommen. Eigentlich sollte das Jahr dann ruhig ausklingen, doch das Kassensystem streikte. Im Dezember mussten wir also ein neues installieren und das Personal einweisen.

Über alles was im Bad liegenbleibt, freuen sich Menschen in Okahandja / Namibia, wo mit Hilfe der Weilheimer Organisation „Trees for the World“ grade ein Kindergarten eröffnet wurde.

Das Team der Rigi Rutsch`n , allen voran Schwimmmeister und Verwaltung, bedanken sich für ein tolles Jahr 2012 bei allen Gästen, Urlaunern und Wohlgesonnen und ganz besonders beim Förderverein für seine unermüdliche Arbeit und zahllosen Einsätze. Allen ein gesegnetes 2013. Wir freuen uns auf eine neue tolle Saison ! Ihr Rigi Team

Ein aufregendes Jahr im Bad

Ein aufregendes Jahr im Bad

Zeil war nicht der einzige Promi

GEPOSTED AM 25. Januar 2013  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2013

Zeil war nicht der einzige Promi

NEUJAHRSEMPFANG DER FDP
Der Minister als Stargast : Wirtschaftsminister Martin Zeil ( am Mikrofon ) lobte die “ Weilheimer Kultur “ des gegenseitigen Besuchens bei den Neujahrsempfang

Zeil war nicht der einzige Promi

Im „ Oberbräu „ gab`s viele Kandidaten und einen Schlagerstar. Die FDP rief zum Neujahrsempfang, und viele kamen. Sehr zur Erleichterung der örtlichen FDP-Vertreter wie des Weilheimer Ortsvorsitzenden und Stadtrates Walter Hüglin war der Saal des „ Oberbräu „ voll besetzt. Angesichts vieler Meinungsumfragen War dies ja nicht mehr selbstverständlich.

Unter den Gästen waren viele Kandidaten der FDP, eine ganze Phalanx Weilheimer Stadträte sowie Landrat Dr. Friedrich Zeller ( SPD ). Und dann kam auch noch der Schlagersänger Michael Holm, der in Weilheim lebt. Holm ist dick befreundet mit Gottfried Brenner von der Hilfsorganisation „ Bäume für Menschen – Trees for the world „.

Deren Arbeit wiederum wird vom FDP geführten Bundesentwicklungsministerium bezuschusst. Holm hat zwar nicht gesungen, dennoch wurde im Saal vielstimmig ein Lied angestimmt- das Loblied auf die FDP, ihre Verdienste um den Mittelstand und die Studiengebühren. Die Landtagskandidaten Sebastian Krieger und Dr. Volker Koschay stimmten es an. Bezirkskandidat Georg Krauser und Bundestagsmitglied Klaus Breil fielen ein.

Breil klang nach dem überraschenden FDP – Wahlerfolg in Niedersachsen wieder optimistisch. Trotz seines schlechten Listenplatzes sieht er nun wieder eine reale Chance für den erneuten Einzug in den Bundestag. „ Die FDP mag nicht nicht jede Umfrage gewinnen, aber die Wahl“ donnerte er ins Mikrofon. Die bürger hätten es satt,“ wenn die Politiker sich zu wichtig nehmen“.

Neben der „guten Nachricht“ für den Bahnhof kündigte er auch ein neues Breitbrand-Förderprogramm fürs Gewerbe an. Er forderte vehement eine Strompreisbremse:“So können wir die Entwicklung nicht laufen lassen“. Das direkte Gespräch mit Zeil suchten die SPD-ler Landrat Dr.Zeller und Pollings Bürgermeister Helmut Böhm. Es ging laut Zeller.um die gute gewerbliche Entwicklung der Stadt Weilheim“.

Zeil war nicht der einzige Promi

Zeil war nicht der einzige Promi

Von der Müllkippe in den Kindergarten in Namibia

GEPOSTED AM 20. Dezember 2012  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2012

Sozialprojekt Kindergarten in Namibia

Neben der Baumschule hat Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen – Trees for the World“ im Namibia ein Sozialprojekt auf die Beine gestellt.

Es hat zwar keine Farm in Afrika, aber der Weilheimer Gottfried Brenner hat zwei Hilfsprojekte in Namibia: eine Baumschule in Ondangwa im Norden des Landes und einen Kindergarten 755 Kilometer weiter südlich nahe der Hauptstadt Windhoek. Beides läuft unter dem Namen „Bäume für Menschen – Trees for the World“, der 1996 in Weilheim gegründeten Organisation, die 2008 vor allem durch die Aktion „Hilfe für David“ bekannt wurde.

David, der schwere Verbrennungen erlitten hatte und in Murnau operiert wurde geht es laut Brenner sehr gut. Inzwischen arbeitet der 20-Jährige in der Baumschule mit und helfe seiner Oma, deren Hof er übernehmen werde. „Weil er Land hat, ist er jemand“, so Brenner.

Über knapp fünf Hektar Land verfügt die Baumschule von „Bäume für Menschen – Trees for the World“ in der Nähe von Ondangwa im Norden des Landes, im so genannten Ovamboland. Brenner sieht die Baumschule als Umweltprojekt, denn die Aufforstung großer abgeholzter Fläche gewinne für den Staat Namibia mehr und mehr an Bedeutung.

Neben Privatleuten zähle auch der staatliche Forst zu den Kunden. Die 1999 gegründete Aufzuchtstation bietet sieben Leuten eine feste Arbeit und bei Bedarf weiteren 10 bis 15 Zeitarbeitern. „Wenn zum Beispiel Pflanzen umgetopft werden müssen“, sagt Brenner. Laut ihm erhält die Beschäftigten der Baumschule ein Monatslohn von 900 bis 1300 namibischen Dollar, was rund 130 Euro entspricht.

Eine Supermarktkassiererin kommt seinen Worten nach auf 650 namibische Dollar. Neben der Baumschule baut „Bäume für Menschen – Trees for the World“ derzeit ein Sozialprojekt auf: einen Kindergarten im 70 Kilometer von Windhoek entfernten Okahandja, wo Brenner die Not der auf Müllhalden lebenden Menschen zu Herzen ging.

Die notdürftigen Unterkünfte, der Gestank, die zerlumpten Kinder, das war zu viel für ihn. Er kaufte ein Grundstück, auf dem ein altes renovierungsbedürftiges Farmhaus stand richtete einen Kindergarten ein. Seit Ende März 2012 besuchten ihn zwölf Kinder, die mit einem Bus von der Müllkippe geholt werden, 20 sollen es bald sein.

Das alles kostet viel Geld. Mindestens 40 000 Euro braucht die Hilfsorganisation im Jahr, um ihre Einrichtung am Laufen zu halten, so Mathias Bleschke, der die Finanzen vom Weilheimer Büro aus verwaltet. 60.000 Euro umfasst der Haushalt 2012 doch die Finanzierung wird immer schwieriger. Zumal „einige Großspender weggebrochen sind“, wie Brenner sagt. So hätten einige frühere Spendable Firmen eigene Hilfsprojekte aufgebaut.

Brenner baut auf öffentlichen Mitteln, etwa aus dem für Entwicklungshilfe zuständige Ministerium, vor allem aber auf privaten Spenden. Auf kleine wie aus Sammeldosen in Arztpraxen, wo man 18,70 Euro eingehen oder auf große wie jede von Schlagersänger Michael Holm, der den 5.000 Euro-Gewinn aus einer Quizshow überwies.

Weitere Vorhaben hat Brenner schon geplant. Vorausgesetzt, er bekommt das Geld zusammen, soll der Kindergarten eine Vorschule und die Baumschule eine Umweltschule erhalten.

Von der Müllkippe in den Kindergarten in Namibia

Von der Müllkippe in den Kindergarten in Namibia

Bäume für Menschen – Trees for the World

GEPOSTED AM 23. November 2012  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2012

Täglicher Kampf ums Überleben

„Bäume für Menschen – Trees for the World“

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Liebevoller Friede erfüllt Zeit und Raum. Es ist Nacht in Namibia. Funkelnde Sterne verbreiten ihren Zauber. Doch in einem kleinen Gebiet in der Stadt Okahandja kommt ihr Strahlen nicht an. Auf dem Müllplatz. Beißender brauner Qualm liegt wie Nebel über dem Platz, gepaart mit Gestank von Müll und verwesten Tierkadavern. Das Huschen von kleinen Füßen verrät Ratten Ohne Mühe finden sie ihren Weg in die Hütten aus Plastik und Blech die eng verteilt auf der Müllhalde stehen

Doch sie werden in dieser Nacht nicht die einzigen Gäste auf der Futtersuche sein. Ratten, Schlangen und Moskitos verbreiten Krankheit und Tod. Und so lauert auch in dieser Nacht die Gefahr, im Schlaf Gebissen zu werden. Aber selbst auf dem Müllplatz scheint es eine besondere Nacht zu werden.

Mitten auf dem Boden in einer Plastikhütte wurde ein kleiner Junge geboren: Simon „Geburt –Gleichberechtigung?“ Schon am nächsten Morgen verlassen die Eltern die Hütte. Simon im Tragetuch auf dem Rücken der Mutter mit dabei. Schnelle Schritte eilen sie über den Müllplatz. Dann und wann versinkt der Schritt im Müll. Dann spürte der Fuß die Glut, die sich unter dem Müll durchgefressen und nur noch eine dünne Mülldecke übrig gelassen hat. An dieser Stelle ist die Mülldecke si dünn, dass sie das Gewicht eines Menschen nicht mehr trägt.

Dann haben sie Ihr Ziel erreicht. Sie ist nicht mehr alleine. Immer wieder treten Gestalten aus dem stinken Nebel heraus gesellen sich zu ihnen. Kleider in gedeckten Farben, zerschlißen und dreckig, verdecken dünne Körper. Die verdreckten Haare hängen in Gesichter mit furchterregend traurigen Augen. Ein Blick aus solchen Augen durchbohrt dir dein Herz wie scharfe Messerklingen. Wie kann sich alles Elend und Leid der Erde auf einen Augenblick komprimieren?

Eine Frau ruft der Menge etwas zu und alle Augen blicken auf dieses Kommando hin in eine Richtung. Dann ist es für alle hörbar: Das erste Müllauto kommt. Der LKW wendet und entleert den Müll der Stadt. Und noch während der Müll entladen wird, beginnen die Müllmenschen ihre Arbeit. Zuerst geht dem Menschen um ihr tägliches Brot: Unter dem Tonnen schwerer Last gilt es für die Familie zerquetschte und abgelaufene Lebensmittel aus dem Müll zu ziehen.

Gleichzeitig muss aus dem Müll wertvolles Material gewonnen werden, das irgendwo seinen Abnehmer finden soll. Für Simon und seine Eltern ist der heutige Kampf ums überleben gesichert, Sie kehren heim in ihre Hütte. Simon ist mittlerweile vier Jahre alt und hat eine kleine Schwester namens She. Die Hütte in der Simon auf die Welt kam, wurde durch eine neue Hütte aus rostigen Eisenplatten ersetzt.

„Bäume für Menschen – Trees for the World“ baut in Okahandja einen Kindergarten auf, um diesen Kindern eine andere Perspektive aufzuzeigen und sie im Umweltgedanken zu erziehen. Die Achtung vor der Natur vertreibt die Traurigkeit aus den Augen der Kinder.

"Bäume für Menschen - Trees for the World"

„Bäume für Menschen – Trees for the World“

Neue Gewerbegebiete kommen

GEPOSTED AM 17. Oktober 2012  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2012

Neue Gewerbegebiete sollen dazu kommen

Standortförderverein wählte Vorstand – Advent soll mit Ständen belebt warden
Weilheim – Der neue Vorstand des Vereins zur Standortförderung in Weilheim steht fest. In der Waldwirtschaft am Gögerl wurde gewählt. Dabei gab es keine großen Überraschungen. Die Vertreter der Kreditinstitute, der Industrie, des Handwerks, des Einzelhandels,des großflächingen Einzelhandels, der Dienstleistungsbranche, und der sonstigen Betriebe wählten den Vorstand ihrer jeweiligen Gruppe zügig per Akklamation.

Zuvor präsentierte Geschäftsführer Stefan Frenzl aber den Tätigkeitsbericht und gab einen Ausblick auf das nächste Jahr. Sechs neue Mitglieder konnten in diesem Jahr für den Standortförderverein gewonnen werden: Das Projekt „ Bäume für Menschen“, die Soccerhalle Weilheim, das Autohaus Widmann + Winterholler, die Oberlanschulen, das Autohaus Medele und die Kreishandwerkerschaft Oberland. Nun sind es 103 Mitglieder.

Auf den drei Säulen „ Citymanagement“, „ Stadtmarketing“ und „ Wirtschaftsförderung“ setzt sich der Verein dafür ein, dass die Attraktivität und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit von Weilheim erhöht werden und die Identifikation der Bürgerinnen mit ihrer Stadt gestärkt wird. Unter anderem wurde in diesem Jahr die Beschilderung im Paradeis in Angriff genommen.

Das Ergebnis: eine übersichtliche Tafel aller der ansässigen Firmen. Auch für das Gebiet „ Am Weidenbach“ möchte Frenzl bald „ stärkere Ordnung im Schilderwald“ erwirken. Die Stadtwerbung liege dem Verein besonders am Herzen. Das Logo „ Weilheim zieht an“ Hat sich inzwischen, geprägt vom einheitlichen Design, etabliert. Dies wird an den vielen erfolgreichen Aktionen, wie beispielweise den verkaufsoffenen Sonntagen oder der Einkaufsnacht, deutlich. Auch den Tagestourismus möchte die Stadtförderung anlocken.

Eine Werbetafel für Veranstaltungen steht bereits seit einiger Zeit am Kreisverkehr im Norden der Stadt, im Süden ist eine weitere geplant. Moniert wurden bei der Versammlung allerdings der minderwertige Lack und die schlechte Auslastung. „ Das Problem ist bekannt und bereits in Arbeit“, beruhigte Frenzl.

Potenzielle neue Gewerbegebiete waren den anwesenden Geschäftsleuten, ebenfalls ein Anliegen. Bürgermeister Markus Loth zeigte die Möglichkeiten auf. Im Gespräch sind momentan die Gebiete am Leprosenweg, die Fläche nördlich der Deutenhausener Straße, das Deutenhausener Feld, Eichtweide und Achalaich. Für letzteres Gebiet seien die Vorverträge bereits unterzeichnet, verwies Loth auf den aktuellen Stand: „ Es wäre verfügbar,“

Jedoch sei das Anbindungsgebot noch ein Problem. Dieses ist Teil des neu eingeführten bayrischen Landesentwicklungsprogramm ( wir berichteten ) welches besagt, dass „ eine Stadt sich logisch weiterentwickeln“ muss, erklärte der Bürgermeister. Daher wäre ein Gewerbegebiet dort erst möglich, wenn auch andere Gebiete so anwachsen, dass keine große Lücken auf der Landkarte entstehen. Das Problem ist allerdings, dass das angrenzende Gebiet Überschwemmungsfläche der Ammer und eine Bebauung daher nicht einfach möglich ist.

Momentan wird versucht, eine Ausnahme des Anbindungsgebotes zu erwirken. „Gewerbegebiete sollen ausgewiesen werden, nur wo ist noch nicht ganz klar“ , fasste Loth die Situation zusammen. Die Standortförderung möchte sich in diesem Zusammenhang an den Stadtrat wenden und Empfelungen anbringen. Beispielsweise will der verein anregen, dass ein sinnvoller Branchenmix in neuen Gebieten entsteht, die Flächenreserven auch für die nächsten Jahre bereitgehalten, nicht gleich zugebaut und zu marktfähigen Preisen angeboten werden. Auch auf die Wichtigkeit eines Breitbandanbindung soll hingewiesen werden.

Ein neues Projekt startet bereits im November: die „ Belebung der Adventszeit“. Ergänzend zum Weihnachtsmarkt sollen in der gesamten Adventszeit Stände mit Glühwein und Naschereien in der Schmiedstraße aufgebaut werden und zwischen dem 24. November und 29. Dezember montags bis samstags von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet sein.Auch einen Ausblick gab Frenzl: Die Einkaufsnacht, verkaufsoffene Sonntage,die Oberlandausstellung und andere Events bleiben. Überlegungen hinsichtlich eines neuen Hotels und eines Stammtisches „ Autostadt Weilheim“ stehen ebenfalls auf dem Plan.

Neue Gewerbegebiete kommen

Neue Gewerbegebiete kommen

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