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David und seine Mutter können wieder lachen

GEPOSTED AM 24. Oktober 2009  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2009

Happy End für David Halupe

Knapp drei Jahren ist es inzwischen her, dass der bei einem Brand schwer verletze David Halupe von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ nach Weilheim geholt wurde und dank der überwältigenden Spendenbereitschaft der Menschen aus dem Landkreis in der Unfallklinik Murnau (UKM) operiert werden konnte.

Heute kann der inzwischen 17-Jährigen Hände und Arme wieder bewegen. Auch seine erste Schulter und Ellbogengelenk sind belastbar, seit er im Sommer 2008 in Winhoek von Chefarzt. Dr. Andreas Schmidt (UKM) und Dr. Alberto Peek, beide arbeiten für „Interplast“ operiert wurde. David lebt bei seiner Großmutter auf einem Bauernhof in Ondangwa und geht nach Auskunft von Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ regelmäßig zur Schule.

Happy End für David Halupe

Happy End für David Halupe

Happy End für David Halupe

GEPOSTED AM 29. September 2009  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2009

David Halupe und seine Mutter können wieder lachen

David Halupe hat sein Leben zurück. Er kann seine Hände benutzen und er ist glücklich. Monatelang hat das Schicksal des jungen Brandopfers aus Afrika die Gemüter im Oberland bewegt. Viele sammelten Geld, um zu helfen. Heute führt ein normales Dasein und ist dankbar dafür.

Als David Halupe im Herbst 2006 von Gottfried Brenner von der Weilheimer Umweltorganisation „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ nach Deutschland geholt wurden . sprachen die Ärzte von einem Wunder. Einem Wunder das der damals 13-jähirge Bub aus Namibia den Brand in der Strohhütte überhaupt überlebt hatte.

Schwerste Verbrennungen hatte er dabei erlitten, so sehr dass die Arme nicht mehr bewegen konnte. Außerdem hatte er fürchterliche Verletzungen am Kopf davongetragen. Sogar die Ohren waren ihm abgebrannt. Sein Schicksal hieß zunächst, verkrüppelt zu bleiben, ohne Aussicht auf ein Normales Leben. Heute knapp drei Jahre nach seinen vielen Operationen in der Unfallklinik Murnau, lebt der 17-Jährige bei seiner Großmutter auf einem kleinen Bauernhof in einem Dorf namens Ondangwa.

David kann Hände und Arme wieder voll bewegen, hilft der Oma bei den täglichen Arbeiten, geht zur Schule und besucht regelmäßig die Baumschule, die Brenner und seine Organisation dort aufgebaut haben. Seine „Tate Brenner“ (Vater Brenner), wie er Gottfried Brenner nennt, ist er sehr dankbar, und auch den vielen Menschen „in Germany“, die im die Operationen und seinen jetzigen Gesundheitszustand ermöglicht haben.

Zufällig hatte Brenner den Jungen im Sommer 2006 in einem Buschkrankenhaus entdeckt, als er einen seiner Mitarbeiter der Baumschule besuchte. Der schwer verletzte Bub wich ihm nicht mehr von der Seite und schließlich war Brenner überzeugt, dass man ihm helfen müsste. Kurzerhand stellte er eine Spendenaktion auf die Beine und holte David nach Deutschland. Vier Monate lang musste oder durfte David, je nachdem, wie man´s nimmt, schwere und teils schmerzhafte Operationen und Hautverpflanzungen in der Unfallklinik über sich ergehen lassen. Nach und nach gelang es den Ärzten, den Kleinen soweit hinzubekommen, dass er seine Arme und Hände wieder bewegen konnte.

Im Frühjahr 2007 kehrte David wieder zurück nach Namibia. Im Krankenhaus der „Tutzinger Schwestern“ in Windhuk erhielt er Bewegungstherapien, durch einen weiteren Eingriff durch die Ärzteorganisation Interplast konnte auch sein zweiter, teils noch versteifter Arm vollständig gerichtet werden.

Ermöglicht wurde Davids Operationen von den vielen Menschen im Landkreis Weilheim-Schongau und den Nachbar-Landkreisen, die Geld gespendet und eigens Benefizveranstaltungen organisiert hatten. „Es waren auch viele Kinder, die spontan ihr Taschengeld gaben, in Schulen wurden Aktionen gestartet und gesammelt. Das war überwältigend.“

50.000 Euro waren damals zusammengekommen. Das meiste davon sei zwar verbraucht, aber es sei immer noch viel übrig, dass man David eventuell noch eine plastische Operation, beispielsweise an den Ohren, er möglichen könne, sagte Brenner. „Dazu muss man aber noch ein bisschen waten, denn vieles verwächst sich mit der Zeit, was sich bereits an einem unschönen Knubbel an seiner Nase gezeigt hat.“

 

Auch der kleine Finger, der ihm an der rechten Hand noch steif absteht und ihm beim Arbeiten stört, könnte eines Tages gerichtet werden. „Den wollte er sich schon abschneiden lassen, aber die Oma hat`s nicht erlaubt.“ Oft besucht David Brenners Team in der „Trees for the World“ –Baumschule und hilft dort ein bisschen mit.

„Die haben immer ein Auge auf ihn, schauen wir es ihm geht oder was er macht“, schildert „Tate Brenner“. „Regelmäßig bekomme ich Fotos und wenn ich dort bin, dann ist er sehr anhänglich und weicht mir nicht von der Seite. Wie gesagt, nicht nur er, sondern seine ganze Familie ist den Menschen hier mehr als dankbar – für sein neues Leben.“

Happy End für David Halupe

Happy End für David Halupe

Danke Weilheim und Oberland!

GEPOSTED AM 25. September 2009  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2009

Einmal Danke sagen

Viele Spenden vollbrachten ein Wunder für David Halupe Weilheim/Murnau: Als er 2006 in die Unfallklinik nach Murnau kam, hätte er sich wohl kaum vorstellen können, je wieder völlig normal zu leben. Mit schwersten Verbrennungen war er seinerzeit von der Weilheimer Umweltorganisation „Bäume für Menschen“ aus Namibia nach Murnau geholt worden.

Gottfried Brenner von der Organisation hatte David in Namibia rein zufällig in einem Buschkrankenhaus entdeckt und sofort geholfen. Die Strohhütte, in der David lebte war abgebrannt, als er noch darin war.
Er hatte schwere Verbrennungen erlitten, so dass er seine Arme nicht einmal mehr bewegen konnte. Darüber hinaus hatte er das Feuer auch bereits seinen erfasst und schwer verletzt, die Ohren waren schlichtweg abgebrannt.
Solche Verletzungen bedeuten in aller Regel für den Rest seines Lebens schwerstbehindert zu bleiben. Nur wenige Jahre nach den zahlreichen und aufwändigen Operationen lebt der inzwischen 17-jährige David im Dorf Ondangwa bei seiner Großmutter.
Hände und Arme sind wieder beweglich wie vor dem Unglück, sodass er wieder ein nahezu normales Leben führen kann, bei der täglichen Arbeit hilft und zur Schule geht.
Auch die Baumschule, die Gottfried Brenner und seine Organisation „Bäume für Menschen“ dort aufgebaut haben, besucht er. Ihm, Brenner, und auch den Weilheimern und Murnauern, ist David sehr dankbar. Denn sie waren es, die die zahlreichen und kostspieligen Operationen ermöglicht hatten. Brenner hatte eine Spendenaktion im Landkreis und darüber hinaus angekurbelt, an der sich zahlreiche Menschen beteiligt hatten, und damit die Operationen und Hautverpflanzungen finanziert werden konnten. 50.000€ waren auf deise Art und Weise zusammengekommen. Der größte Teil davon wurde für die Operationen verwendet. Der Rest soll für weiter, eventuell nötige plastische Eingriffe zurückbehalten werden. Vier Monate hatte es dann gedauert, bis David dann im Frühjahr 2007 schließlich wieder heim konnte. Zunächst folgten jedoch noch Reha-Therapien in Windhuk bei den „Tutzinger Schwestern“ und ein weiterer Eingriff, der seinen bis dahin noch versteiften zweiten Arm beweglich machte. Gottfried Brenner freut sich nun über Fotos, die er regelmäßig von David bekommt und die zeigen, wie David immer mehr ein normales Leben führen kann. David und seine Familie den Weilheimern und Murnauern ihre Dankbarkeit.

David sagt Danke

David sagt Danke

David ist den Weilheimern dankbar

GEPOSTED AM 23. September 2009  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2009

David kann wieder lächeln und ist sehr dankbar

Weilheim – Schwerste Verbrennungen hatte der 13-jährige David aus Namibia bei einem Brand in einer Strohhütte erlitten.
Mit Hilfe der Weilheimer Umweltorganisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ holte Gottfried Brenner den Buben im Jahr 2006 nach Deutschland.
Was folgte, waren viele Operationen in der Murnauer Unfallklinik. Nun lebt der mittlerweile 17-jährige David bei seiner Großmutter in einem Dorf namens Ondangwa.
David kann Hände und Arme wieder voll bewegen, hilft seiner Oma bei den täglichen Arbeiten, geht zur Schule und besucht die Baumschule, die Brenner und seine Organisation dort aufgebaut haben.
Zufällig hatte Brenner den Jungen in einem Buschkrankenhaus entdeckt, als er einen seiner Mitarbeiter besuchte.
Seinem „Tate Brenner“ (Vater Brenner), wie er Brenner nennt, ist er sehr dankbar, auch seine Familie ist dankbar das Brenner den Jungen gerettet hat und sie danken auch den vielen Menschen in Deutschland, die ihm die Operationen erst ermöglicht haben.

Dankbar den Weilheimern

Dankbar den Weilheimern

Neue Operation in Namibia notwendig

GEPOSTED AM 13. Februar 2008  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2008

David hofft auf eine Operation

Der 15-jährige David hofft auf die Hilfe der UKM-Spezialisten um die Operation von der Organisation „Interplast“ zu beginnen.

Vier Monate war der 15-jährige David Halupe aus Namibia ab Dezember 2006 in Deutschland, da, mit seine schlimmsten Verletzungen, die er sich bei einem Brand zugezogen hatte, geheilt werden. Ermöglicht wurden die vielen Operationen im Murnauer Unfallkrankenhaus (UKM) durch die Großherzigkeit der Menschen im Oberland, die rund 54 000 Euro an die Organisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ spendeten. Diese hatten die Hilfsaktion für David initiiert.

14.000 Euro liegen laut Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen“ noch auf dem Spendenkonto. Geld das nun benötigt werden für Davids weitere Genesung. Trotz aller Fortschritte muss der Bub, der bis vor zwei Monaten in Windhoek lebte, nach Einschätzung der Ärzte noch einmal einer Operation unterzogen werden.

Zwar ist die linke Hand beweglich, doch die Finger sind noch nicht grade. Auf der rechten Seite muss der Ellenbogen operiert werden, die Finger kann David nur zum Teil bewegen, beschreibt Brenner den Zustand des 15-Jährigen. Außerdem kümmert sich eine Physiotherapeutin um David, auch muss Schulgeld bezahlt werden.

Die Operation will ein Team der Ärztehilfsorganisation „Interplast“ unter der Leitung des Spezialisten Dr. Andreas Schmid, Chefarzt der plastischen Chirurgie des UKM vornehmen. Ein Termin steht laut Brenner aber noch nicht fest. Die Oberin der Tutzinger Missions-Benediktinerinnen aus Windhoek schrieb in einer Mail derweil, dass David alle Hilfsmittel habe, die er benötigt. „Er müsse sie nur anziehen und Übungen machen“, berichtete sie aus dem Alltag mit dem 15-Jährigen. Ihre Beobachtung nach tut ihm der Aufenthalt in der Stadt nicht gut. „Er hat immer noch Freunde, meistens alleinstehende Damen, die ihn sehr verwöhnen“, schreibt sie weiter und befürchtet: „Er wird hier nie lernen, selber etwas zu tun und selbständig zu werden“.

Inzwischen ist David in seiner Heimat Ondangwa im Norden Namibias zurückgekehrt, wo er laut Brenner wieder am Schulunterricht teilnimmt. „Wenn er nicht kommt wird er vom Lehrer abgeholt“, so Brenner . In seiner Heimat wird David derzeit auch einmal in der Woche von einer Physiotherapeutin behandelt. Die Schwestern in Windhoek haben angeboten, David wieder nehmen, wenn er erneut operiert wird. „Dann kann er so lange nach Windhoek kommen“ schreibt Schwester Augusta weiter.

Neue Operation in Namibia notwendig

Neue Operation in Namibia notwendig

Neues aus der Heimat von David

GEPOSTED AM 2. Februar 2008  - GEPOSTED IN Pressespiegel 2008

Neues von David aus seiner Heimat

David Halupe lebt seit fast einem Jahr wieder in seiner afrikanischen Heimat. Das Foto zeigt den mittlerweile 15-Jährigen mit seinem Hund auf dem Arm im Pavillon der Baumschule von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“.

Mitte März 2007 ist David Halupe aus Deutschland abgereist. Der mittlerweile 15-Jährige Junge, der bei einem Brand in seiner namibischen Heimat schwer verletzt und in der Unfallklinik Murnau (UKM) mehrmals operiert wurde, lebt nun fast seit fast einem Jahr wieder in seiner afrikanischen Heimat. Was ist aber in dem einem Jahr passiert?

Vier Monate lang lebte David im Landkreis Weilheim-Schongau und ließ einige schmerzhafte Operationen über sich ergehen (wir berichteten). Zurück in seiner Heimat, wohnt David im katholischen Hospital der Tutzinger Schwestern in Windhoek. Dort wurde er weiter ärztlich behandelt, wie Gottfried Brenner von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“, der 2006 auf David in einem Krankenhaus in Namibia aufmerksam geworden war, in einer Pressemeldung mitteilt. Im katholischen Hospital habe der 15-jährige David auch alle „erforderliche Hilfsmittel, wie Schienen und Handschuhe erhalten“, heißt es in einem Schreiben von Brenner.

Nach seinem Aufenthalt im Hospital bemühte sich die Organisation „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ darum eine Physiotherapeutin für den 15-jährigen David zu finden. Weitere Operationen werden den Jungen wohl nicht erspart bleiben, denn laut Brenner seien die linke Hand und der linke Arm beweglich, doch die Finger dagegen sind noch nicht gerade. Am rechten Arm müsse außerdem noch der Ellenbogen operiert werden.

Durch die damals durchgeführten Spendenaktionen kamen für David rund 54.000 Euro zusammen. Bisher wurden davon zirka 40.000 Euro ausgegeben. Somit seien laut Brennern och 14.000 Earp übrig „für die noch ausstehenden Behandlungen und Operationen“.

Weil David großes Interesse an der Baumschule von „Bäume für Menschen – Trees fort he World“ in Afrika zeigt und sie auch regelmäßig besuchen würde, liegen es nahe, dass David nach Beendigung seiner Schulzeit in vier Jahren dort schließlich eine Lehre beginnen könnte, erklärt Brenner.

Neues von david aus seiner Heimat

Neues von david aus seiner Heimat

Tag des offenen Denkmals

GEPOSTED AM 31. August 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

9.September – Tag des offenen Denkmals

Motto 2007: „ Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“

Am Sonntag, 9. September, findet bundesweit der diesjährige „ Tag des offenen Denkmals“ statt, der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiiert wird. Das Motto dieses Denkmaltages lautet „ Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“. Dieser Denkmaltag bietet die Möglichkeit, historische Bauten und Denkmäler zu präsentieren. Neben Kirchen, Klostern oder Synagogen, die oft nur zu Gottesdiensten zugänglich sind, sollen auch historische Gebäude

Gezeigt werden, deren Bezug zum Thema etwas weiter gefasst ist. Etwa Wegekreuze, Marterl,Kapellen und andere mehr. Für die Stadt Weilheim und die katholischen Pfarreien ist Dies eine Möglichkeit, einige der in Weilheim befindlichen Kapellen und Kirchen zeigen zu können.

Die meist aus Sicherheitsgründen verschlossenen Denkmäler können hierbei besichtigt werden. Herr Joachim Heberlein wird die jeweilige Entstehungsgeschichte kurz vor Ort erläutert und steht für geschichtliche Fragen zur Verfügung.

Die Besichtigung erfolgt im Rahmen einer geführten Fahrrad – Tour am 9. September, die um 10 Uhr an der Angerkapelle, Krümperstraße, beginnt. Von dort führt der Weg über die Friedhofskirche zur Rastkapelle, Agathakapelle, dem Kreuzkircherl zur Töllernkirche Wegekapelle in Unterhausen, Unterhausener Kirche über die Eisvogelkapelle zur Deutenhauser und Marnbacher Kirche.

Dort endet die Rundfahrt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthof „ Zum Gemeindehaus“ in Marnbach.

Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Mit Jatropha – Bäumen gegen Klimakatastrophe

GEPOSTED AM 31. August 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

Gegen eine Klimakatastrophe mit Jatropha Bäumen

Der namibische Minister für Landwirtschaft Dr. Nickey Iyambo und der König der nördlichen Regionen haben dem von „ Bäume für Menschen – Trees for the World“ initiierten Projekts „ Jatropha“ ihre Unterstützung zugesichert. Bei einer Reise des Vorstandsvorsitzenden der Umweltorganisation, Gottfried Brenner aus Weilheim, durch das Land im Süden Afrikas-wissentlich unterstützt durch Vertreter der TU München – konnte dem Projekt nun der Startschuss gegeben werden.

Jatropha ist ein Baum, dessen stark ölhaltige Frucht zur Bio-Dieselproduktion genutzt wird. Seit nunmehr fünf Jahren werden im Norden Namibias bereits degradierte Flächen mit verschiedenen landestypischen Baumarten erfolgreich aufgeforstet.

Jatropha – Öl – Anpflanzungen sollen nun diesen Erfolg noch weiter ausbauen. Namibia will damit nicht nur den Ausstoß von CO2 – Gasen verringern, sondern sorgt damit auch für neue Geschäftsfeder im Staat, was die Bereitstellung von Arbeitsplätzen sichert.

Der vielseitige Jatropha-Baum trägt schon 1 Jahr nach der Pflanzung eine stark ölhaltige Frucht, die zur Biodieselproduktion genutzt wird. Dieser Biodiesel wird derzeit ausschließlich in Namibia genutzt. „ Spätere Exporte in andere Länder wie etwa Südafrika oder Europa sind aber nicht auszuschließen“, weiß Gottfried Brenner von „ Bäume für Menschen“ zu berichten.

Der schnell wachsende Jatropha-Baum dient aber auch als Brennholzlieferant für die Einheimischen. Denn auch Brennholz ist dort Mangelware: So muss ein Einheimischer durchschnittlich 2 Stunden arbeiten, um sich genug Brennholz für das Kochen einer Mahlzeit leisten zu können. Gleichzeitig ensteht mit dem Jatropha – Projekt der Organisation „ Bäume für Menschen- Trees for the World“ auch ein sicherer Arbeitgeber für die Einheimischen.

„ Unser erklärtes Ziel ist es, die Forstwirtschaft nachhaltig zu betreiben“ , erklärt Brenner. Vor nunmehr 4 Jahren begann eine 5-jährige OGTTP – Machbarkeitsstudie ( Ombuga Grassland Tree Planting Projekt), die Ende dieses Jahr ausläuft. Die im Spätjahr 2003 bis Frühjahr 2006 Gepflanzten Bäume haben inzwischen eine stolze Höhe von 6 m erreicht und stehen gesund und kräftig da. Der erfolgreiche Anbau der Bäume beträgt mehr als 94 %, was durch einen speziellen Luftwurzelschnitt erreicht wird.

Diese außerordentlichen positiven Ergebnisse haben den Landwirtschaftsminister Iyambo bewogen, die Studie um weitere 5 Jahre zu verlängern. Drei Jahre wiederum das Zusatzprojekt von „ Bäume für Menschen – Trees for the World“ in dem das Saatgut des Jatropha-Baumes so optimiert werden soll, dass sich die Jatropha-Art mit dem höchsten Ölgehalt in der Frucht herauskristallisiert.

Damit werden die bislang neun Versuchsflächen um je 2 Hektar erweitert. Das Ziel dieses Anbaus ist die Etablierung einer Samenbank für das gesamte südliche Afrika. Weiterführende Informationen unter www.bäume.de oder unter Tel. 0881 8001.

 

Mit Jatropha Bäumen gegen Klimakatastrophe

Mit Jatropha Bäumen gegen Klimakatastrophe

Davids Chance auf ein normales Leben

GEPOSTED AM 9. Juni 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

Die Chance auf ein normales Leben

Bei Brand verstümmelt: Weilheimer startet Hilfsaktion für 13-jährigen Buben aus
Namibia

 

Weilheim – „Lass den Kopf nicht hängen. Verliere nicht den Mut. Der Anfang ist gemacht.“ Diese Zeilen schreibt der Weilheimer Gottfried Brenner an David Halupe, einen 13-jährigen Buben aus Ondangwa im Norden Namibias. Ein Feuer in der Strohhütte des Buben in der Nacht zum 19. September 2005 hat David entsetzlich entstellt. Das Schicksal des Jugendlichen, der ein Jahr isoliert in einem Einheimischen Krankenhaus lebte, lässt Brenner
nicht mehr los. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um David zur medizinischen Behandlung nach Deutschland zu holen.

Brenner wendet sich im Murnauer Unfallkrankenhaus (UKM) an Andreas Schmidt, einen Spezialisten für Handchirurgie. Das Mitglied der Organisation „InterPlast“ erklärt sich bereit, Davids verkrüppelte Hände im UKM kostenlos zu operieren. Im MZT Weilheim findet
Brenner weitere Unterstützung.

Dorthin soll David zur Nachbehandlung gebracht werden. Laut Geschäftsführerin Susanne Ernstwird das MZT Davids stationären Aufenthalt nur zum halben Preis berechnen. Das Weilheimer Landratsamt und der Ärztliche Kreisverband Weilheim-Schongau wollen Brenners Hilfsaktion ebenfalls unterstützend begleiten. „Hilfe für David“:Flyer werden gedruckt, die in Arztpraxen, Apotheken und Geschäften ausgelegt werden.

Das Amt für Jugend und Familie ist bereits in Gesprächen mit einer geeigneten Pflegefamilie, die David bis zu dessen Rückkehr nach Namibia betreuen soll. Geschätzte 100000 Euro werden benötigt, um Flug, Krankenhauskosten und Aufenthalt des Buben in
Deutschland zu finanzieren, der sich über mehrere Monate erstrecken kann.

Eine stattliche Summe, die Brenner mit Hilfe von Sponsoren und Spendengeldern auf-
bringen will. In einem Gespräch erklärt Brenner, wie der Kontakt zu David zustande kam: Als Leiter der Organisation „Bäume für Menschen -Trees for the World“ machte Brenner auf einer Dienstreise in einem namibischen Krankenhaus Halt, um den verletzten Mitarbeiter einer Baumschule zu besuchen. Dort wurde der Weilheimer auf das traurige Los der verstümmelten Buben aufmerksam, der kein selbständiges Leben wird führen können sofern ihm nicht medizinisch geholfen wird.

Nach dem Unglück lebte Da­vid, der die Landessprache „Oshiwambo“ spricht, ein Jahr im Kran­kenhaus, besuchte keine Schule mehr.

Wegen seines Aussehens wurde er regelrecht versteckt. Dementsprechend schlecht sind seine Englischkenntnisse. Eine glückliche Fügung, dass sich während der Zeit, in der David hier behandelt wird, ein Pfarrer aus Na­mibia im Landkreis aufhält. Wie Ge­sundheitsamtsleiter Dr. Karl Breu erfahren hat, will sich der Geistliche „intensiv um den Buben kümmern“.

Inzwischen wurde David im ka­tholischen Krankenhaus in der Hauptstadt Windhuk von einem Arzt operiert. Dort wird er von Tutzinger Schwestern kostenlos ge­pflegt. Weitere Operationen werden folgen. Denn bevor der Bub nach Deutschland geflogen werden kann, müssen seine immer noch of­fenen Wunden durch Hauttrans­plantationen geschlossen werden.

In einer E-Mail an Gottfried Brenner schreibt Schwester Augusta: „Wenn ich Davids Beine und Hän­de angucke, bewundere ich Ihren Entschluss, ihm zu helfen. Seine Ohren sind auch kaum noch da. Aber er hört.“ Bis David reisefertig ist, kann es noch etliche Wochen dauern. Wichtige Formalitäten müssen jetzt erledigt werden; Da­vid braucht einen international gül­tigen Pass. Brenners Ziel ist es nun, David bald ins UKM zu holen und so schnell wie möglich wieder in seine Heimat zurückzufliegen, damit sich der Bub nicht zu sehr an den Luxus in Deutschland gewöhnt. Die medi­zinische Nachsorge soll von „Interplast“-Ärzten in Namibia erfolgen.

Für die Aktion „Hilfe für David“ wurde bei der Raiffeisenbank Weilheim unter der Kontonummer 100171700, BLZ 70169602, ein Spendenkonto eröffnet. Ein weite­res Spendenkonto wurde bei den Vereinigten Sparkassen im Land­kreis Weilheim eingerichtet: Konto­nummer 691188, BLZ 70351030. Auskunft zum Projekt „Hilfe für Da­vid“ gibt Initiator Gottfried Brenner unter Tel. 0881/8001.

Davids Chance auf ein normales Leben

Davids Chance auf ein normales Leben

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

GEPOSTED AM 9. Mai 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

David kann entlassen werden

David Halupe, der schwerverbrannte Junge der sich hilfesuchend an Gottfried Brenner von Bäume für Menschen – Trees for the World – wandte, wurde am 13. Dezember an der linke Hand operiert. Während des sechsstündigen Eingriffs wurde der linke Ellebogen, das Handgelenk und die Finger operiert. Die Hand wurde im Leistenbereich unter die Haut genäht. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt denn das Gewebe wird über das Blut, welches in der Haut des Bauches fließt, versorgt.

Der Hauptlappen wächst am Hautrücken fest wird in der 1. Januarwoche 2007 im UKM vom Bauch abgetrennt. Bereits einige Tage nach der Operation war David soweit, dass er freiwillig aufstand, sich mit anderen Patienten unterhielt und mit Begeisterung Memory spielt.

Am 19. Dezember sollte David zu seiner Pflegefamilie nach Hohenpeißenberg entlassen werden. Da die Wunden aber leicht (laut Arzt unbedenklich) blutete, muss er noch bis Weihnachten im Krankenhaus bleiben.

Termine für die weiteren notwendigen Operationen stehen noch nicht fest. Bisher beläuft sich der Spendenbetrag für den Jungen David Halupe auf 21.500 Euro. Eine Vorrauszahlung an das UKM in Höhe von 2.900 Euro musste geleistet werden. Dies entspricht einen Aufenthalt von sechs Tagen. Nachdem David nun länger bleiben muss, kommen weitere Kosten hinzu. Wer dem schwerverletztem Buben helfen möchten, der spendete für seine weiteren Operationen die noch sehr zahlreich anstehen.

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

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