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Tag des offenen Denkmals

GEPOSTED AM 31. August 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

9.September – Tag des offenen Denkmals

Motto 2007: „ Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“

Am Sonntag, 9. September, findet bundesweit der diesjährige „ Tag des offenen Denkmals“ statt, der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiiert wird. Das Motto dieses Denkmaltages lautet „ Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“. Dieser Denkmaltag bietet die Möglichkeit, historische Bauten und Denkmäler zu präsentieren. Neben Kirchen, Klostern oder Synagogen, die oft nur zu Gottesdiensten zugänglich sind, sollen auch historische Gebäude

Gezeigt werden, deren Bezug zum Thema etwas weiter gefasst ist. Etwa Wegekreuze, Marterl,Kapellen und andere mehr. Für die Stadt Weilheim und die katholischen Pfarreien ist Dies eine Möglichkeit, einige der in Weilheim befindlichen Kapellen und Kirchen zeigen zu können.

Die meist aus Sicherheitsgründen verschlossenen Denkmäler können hierbei besichtigt werden. Herr Joachim Heberlein wird die jeweilige Entstehungsgeschichte kurz vor Ort erläutert und steht für geschichtliche Fragen zur Verfügung.

Die Besichtigung erfolgt im Rahmen einer geführten Fahrrad – Tour am 9. September, die um 10 Uhr an der Angerkapelle, Krümperstraße, beginnt. Von dort führt der Weg über die Friedhofskirche zur Rastkapelle, Agathakapelle, dem Kreuzkircherl zur Töllernkirche Wegekapelle in Unterhausen, Unterhausener Kirche über die Eisvogelkapelle zur Deutenhauser und Marnbacher Kirche.

Dort endet die Rundfahrt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthof „ Zum Gemeindehaus“ in Marnbach.

Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Mit Jatropha – Bäumen gegen Klimakatastrophe

GEPOSTED AM 31. August 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

Gegen eine Klimakatastrophe mit Jatropha Bäumen

Der namibische Minister für Landwirtschaft Dr. Nickey Iyambo und der König der nördlichen Regionen haben dem von „ Bäume für Menschen – Trees for the World“ initiierten Projekts „ Jatropha“ ihre Unterstützung zugesichert. Bei einer Reise des Vorstandsvorsitzenden der Umweltorganisation, Gottfried Brenner aus Weilheim, durch das Land im Süden Afrikas-wissentlich unterstützt durch Vertreter der TU München – konnte dem Projekt nun der Startschuss gegeben werden.

Jatropha ist ein Baum, dessen stark ölhaltige Frucht zur Bio-Dieselproduktion genutzt wird. Seit nunmehr fünf Jahren werden im Norden Namibias bereits degradierte Flächen mit verschiedenen landestypischen Baumarten erfolgreich aufgeforstet.

Jatropha – Öl – Anpflanzungen sollen nun diesen Erfolg noch weiter ausbauen. Namibia will damit nicht nur den Ausstoß von CO2 – Gasen verringern, sondern sorgt damit auch für neue Geschäftsfeder im Staat, was die Bereitstellung von Arbeitsplätzen sichert.

Der vielseitige Jatropha-Baum trägt schon 1 Jahr nach der Pflanzung eine stark ölhaltige Frucht, die zur Biodieselproduktion genutzt wird. Dieser Biodiesel wird derzeit ausschließlich in Namibia genutzt. „ Spätere Exporte in andere Länder wie etwa Südafrika oder Europa sind aber nicht auszuschließen“, weiß Gottfried Brenner von „ Bäume für Menschen“ zu berichten.

Der schnell wachsende Jatropha-Baum dient aber auch als Brennholzlieferant für die Einheimischen. Denn auch Brennholz ist dort Mangelware: So muss ein Einheimischer durchschnittlich 2 Stunden arbeiten, um sich genug Brennholz für das Kochen einer Mahlzeit leisten zu können. Gleichzeitig ensteht mit dem Jatropha – Projekt der Organisation „ Bäume für Menschen- Trees for the World“ auch ein sicherer Arbeitgeber für die Einheimischen.

„ Unser erklärtes Ziel ist es, die Forstwirtschaft nachhaltig zu betreiben“ , erklärt Brenner. Vor nunmehr 4 Jahren begann eine 5-jährige OGTTP – Machbarkeitsstudie ( Ombuga Grassland Tree Planting Projekt), die Ende dieses Jahr ausläuft. Die im Spätjahr 2003 bis Frühjahr 2006 Gepflanzten Bäume haben inzwischen eine stolze Höhe von 6 m erreicht und stehen gesund und kräftig da. Der erfolgreiche Anbau der Bäume beträgt mehr als 94 %, was durch einen speziellen Luftwurzelschnitt erreicht wird.

Diese außerordentlichen positiven Ergebnisse haben den Landwirtschaftsminister Iyambo bewogen, die Studie um weitere 5 Jahre zu verlängern. Drei Jahre wiederum das Zusatzprojekt von „ Bäume für Menschen – Trees for the World“ in dem das Saatgut des Jatropha-Baumes so optimiert werden soll, dass sich die Jatropha-Art mit dem höchsten Ölgehalt in der Frucht herauskristallisiert.

Damit werden die bislang neun Versuchsflächen um je 2 Hektar erweitert. Das Ziel dieses Anbaus ist die Etablierung einer Samenbank für das gesamte südliche Afrika. Weiterführende Informationen unter www.bäume.de oder unter Tel. 0881 8001.

 

Mit Jatropha Bäumen gegen Klimakatastrophe

Mit Jatropha Bäumen gegen Klimakatastrophe

Davids Chance auf ein normales Leben

GEPOSTED AM 9. Juni 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

Die Chance auf ein normales Leben

Bei Brand verstümmelt: Weilheimer startet Hilfsaktion für 13-jährigen Buben aus
Namibia

 

Weilheim – „Lass den Kopf nicht hängen. Verliere nicht den Mut. Der Anfang ist gemacht.“ Diese Zeilen schreibt der Weilheimer Gottfried Brenner an David Halupe, einen 13-jährigen Buben aus Ondangwa im Norden Namibias. Ein Feuer in der Strohhütte des Buben in der Nacht zum 19. September 2005 hat David entsetzlich entstellt. Das Schicksal des Jugendlichen, der ein Jahr isoliert in einem Einheimischen Krankenhaus lebte, lässt Brenner
nicht mehr los. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um David zur medizinischen Behandlung nach Deutschland zu holen.

Brenner wendet sich im Murnauer Unfallkrankenhaus (UKM) an Andreas Schmidt, einen Spezialisten für Handchirurgie. Das Mitglied der Organisation „InterPlast“ erklärt sich bereit, Davids verkrüppelte Hände im UKM kostenlos zu operieren. Im MZT Weilheim findet
Brenner weitere Unterstützung.

Dorthin soll David zur Nachbehandlung gebracht werden. Laut Geschäftsführerin Susanne Ernstwird das MZT Davids stationären Aufenthalt nur zum halben Preis berechnen. Das Weilheimer Landratsamt und der Ärztliche Kreisverband Weilheim-Schongau wollen Brenners Hilfsaktion ebenfalls unterstützend begleiten. „Hilfe für David“:Flyer werden gedruckt, die in Arztpraxen, Apotheken und Geschäften ausgelegt werden.

Das Amt für Jugend und Familie ist bereits in Gesprächen mit einer geeigneten Pflegefamilie, die David bis zu dessen Rückkehr nach Namibia betreuen soll. Geschätzte 100000 Euro werden benötigt, um Flug, Krankenhauskosten und Aufenthalt des Buben in
Deutschland zu finanzieren, der sich über mehrere Monate erstrecken kann.

Eine stattliche Summe, die Brenner mit Hilfe von Sponsoren und Spendengeldern auf-
bringen will. In einem Gespräch erklärt Brenner, wie der Kontakt zu David zustande kam: Als Leiter der Organisation „Bäume für Menschen -Trees for the World“ machte Brenner auf einer Dienstreise in einem namibischen Krankenhaus Halt, um den verletzten Mitarbeiter einer Baumschule zu besuchen. Dort wurde der Weilheimer auf das traurige Los der verstümmelten Buben aufmerksam, der kein selbständiges Leben wird führen können sofern ihm nicht medizinisch geholfen wird.

Nach dem Unglück lebte Da­vid, der die Landessprache „Oshiwambo“ spricht, ein Jahr im Kran­kenhaus, besuchte keine Schule mehr.

Wegen seines Aussehens wurde er regelrecht versteckt. Dementsprechend schlecht sind seine Englischkenntnisse. Eine glückliche Fügung, dass sich während der Zeit, in der David hier behandelt wird, ein Pfarrer aus Na­mibia im Landkreis aufhält. Wie Ge­sundheitsamtsleiter Dr. Karl Breu erfahren hat, will sich der Geistliche „intensiv um den Buben kümmern“.

Inzwischen wurde David im ka­tholischen Krankenhaus in der Hauptstadt Windhuk von einem Arzt operiert. Dort wird er von Tutzinger Schwestern kostenlos ge­pflegt. Weitere Operationen werden folgen. Denn bevor der Bub nach Deutschland geflogen werden kann, müssen seine immer noch of­fenen Wunden durch Hauttrans­plantationen geschlossen werden.

In einer E-Mail an Gottfried Brenner schreibt Schwester Augusta: „Wenn ich Davids Beine und Hän­de angucke, bewundere ich Ihren Entschluss, ihm zu helfen. Seine Ohren sind auch kaum noch da. Aber er hört.“ Bis David reisefertig ist, kann es noch etliche Wochen dauern. Wichtige Formalitäten müssen jetzt erledigt werden; Da­vid braucht einen international gül­tigen Pass. Brenners Ziel ist es nun, David bald ins UKM zu holen und so schnell wie möglich wieder in seine Heimat zurückzufliegen, damit sich der Bub nicht zu sehr an den Luxus in Deutschland gewöhnt. Die medi­zinische Nachsorge soll von „Interplast“-Ärzten in Namibia erfolgen.

Für die Aktion „Hilfe für David“ wurde bei der Raiffeisenbank Weilheim unter der Kontonummer 100171700, BLZ 70169602, ein Spendenkonto eröffnet. Ein weite­res Spendenkonto wurde bei den Vereinigten Sparkassen im Land­kreis Weilheim eingerichtet: Konto­nummer 691188, BLZ 70351030. Auskunft zum Projekt „Hilfe für Da­vid“ gibt Initiator Gottfried Brenner unter Tel. 0881/8001.

Davids Chance auf ein normales Leben

Davids Chance auf ein normales Leben

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

GEPOSTED AM 9. Mai 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

David kann entlassen werden

David Halupe, der schwerverbrannte Junge der sich hilfesuchend an Gottfried Brenner von Bäume für Menschen – Trees for the World – wandte, wurde am 13. Dezember an der linke Hand operiert. Während des sechsstündigen Eingriffs wurde der linke Ellebogen, das Handgelenk und die Finger operiert. Die Hand wurde im Leistenbereich unter die Haut genäht. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt denn das Gewebe wird über das Blut, welches in der Haut des Bauches fließt, versorgt.

Der Hauptlappen wächst am Hautrücken fest wird in der 1. Januarwoche 2007 im UKM vom Bauch abgetrennt. Bereits einige Tage nach der Operation war David soweit, dass er freiwillig aufstand, sich mit anderen Patienten unterhielt und mit Begeisterung Memory spielt.

Am 19. Dezember sollte David zu seiner Pflegefamilie nach Hohenpeißenberg entlassen werden. Da die Wunden aber leicht (laut Arzt unbedenklich) blutete, muss er noch bis Weihnachten im Krankenhaus bleiben.

Termine für die weiteren notwendigen Operationen stehen noch nicht fest. Bisher beläuft sich der Spendenbetrag für den Jungen David Halupe auf 21.500 Euro. Eine Vorrauszahlung an das UKM in Höhe von 2.900 Euro musste geleistet werden. Dies entspricht einen Aufenthalt von sechs Tagen. Nachdem David nun länger bleiben muss, kommen weitere Kosten hinzu. Wer dem schwerverletztem Buben helfen möchten, der spendete für seine weiteren Operationen die noch sehr zahlreich anstehen.

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

David Halupe wird zu Weihnachten entlassen

Katholische Schwestern kümmern sich um David

GEPOSTED AM 22. März 2007  - GEPOSTED IN Pressespiegel-2007

David ist bei den Katholischen Schwestern gut aufgehoben

Endlich war der große Tag für den 14-jähirgen David Halupe aus Namibia gekommen: Die lang ersehnte Heimreise vom Münchner Flughafen aus ging endlich in Erfüllung. Wie bereits berichtet, war der Bub, der schwerste Verbrennungen erlitten hatte, mehrmals in der Murnauer Unfallklinik vom Spezialisten behandelt worden.

Gottfried Brenner von der Hilfsorganisation „Bäume für Menschen – Trees for the World“ sowie Davids Pflegemutter Sandra Erling und weitere Betreuer brachte ihn zum Flughaven. Begleitet und betreut wurde der Bub während des zehnstündigen Fluges von einer extra dafür eingeteilte Stewardess. Zwei Sitze und sogar ein separater Schlafplatz standen für ihn bereit.

Seine Gefühle beim Abschied waren allerdings aufgemischt, er wurde immer stiller. Erste Anlaufstation in seiner Heimat Namibia war das katholische Hospital der Tutzinger Schwestern in Windhuk. Schwester Augusta, die ihn in Empfang nahm, ist begeistert. Er sei einen ganzen Kopf gewachsen und nun fast so groß wie seine Mutter, meinte sie. Ihrer Ansicht nach sind seine Wunden schon sehr gut geheilt und die Finger seinen wieder beweglich geworden.

Auch seinen Kopf könne er jetzt nach rechts und links bewegen. David wird noch eine geraume Zeit von den Schwestern in Windhuk betreut – bis seine Wunden völlig verheilt sind. Zudem soll noch für den jungen Patienten eine Reha-Behandlung organisiert werden

Katholische Schwestern kümmern sich um David

Katholische Schwestern kümmern sich um David

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