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Mangobaum-Setzlinge sind bereit zur Pflanzung

GEPOSTED AM 23. Januar 2017  - GEPOSTED IN Aktuelles, Allgemein

MangobaumMangobaumWir haben bis Mitte Januar an die 6000 Mangobaum-Setzlinge in unserer Baumschule zur Pflanzung vorbereitet. Diese werden nun sukzessive an die Be-völkerung ausgegeben.

Da die Mangobäume verwertbare Früchte tragen,  werden sie von den Familien gehegt, gepflegt und nicht für Feuerholz gerodet. Somit tragen die Bäume zur Versorgung der Bevölkerung bei (Eigenverzehr oder Verkauf der Früchte).

Langfristig helfen auch diese Bäume den Klimaschutz zu verbessern und unterstützen somit das CO2-Klimaziel zu erreichen!

Diese Bäume werden dazu beitragen, das Stammkapital der Erde – den Baumbestand – zu erhöhen.
Wir arbeiten weiter daran Mutter Erde zu stärken.

Ein Promi eine Wette

GEPOSTED AM 24. Juni 2015  - GEPOSTED IN Allgemein, Pressespiegel 2015

»Bäume für Menschen« sammelt für Brunnen in Namibia

Weilheim – Ein Promi, eine Wette und als Ergebnis viele strahlende Kinderaugen:

Was Gottfried Brenner, dem Initiator der Weilheimer Hilfs-Organisation „Bäume für
Menschen“ jüngst geglückt ist, war ein kleines Kunststück.

„Die Brunnen bei den Kindergärten sind trocken. Eine Pumpe ist heiß gelaufen und
unbrauchbar.“ Als diese Hiobsbotschaft Brenner erreichte, war er kurz davor, seinen jähr-
lichen Besuch in Namibia anzutreten. Knapp 5000 Euro, so die erste Schätzung, würde es
kosten, um das lebensnotwendige Wasser wieder fließen zulassen.

Geld, das Brenner für diesen Besuch nicht einkalkuliert hatte. Unterkriegen ließ er sich aber
nicht und beschloss gleich Michael Holm anzurufen, der den Verein bereits früher finanziell
unterstützt hatte. „Wenn du es schaffst, heute noch zwei Drittel des Geldes zu organisieren, be-
kommst du von mir das letzte Drittel“, versprach der Sänger.

Brenner ließ sich von dieser Wette anspornen und überlegte, wen er nun anrufen
könnte. Bei einer netten  Spenderin aus Unterhausen war er an der richtigen Stelle, denn er wusste,
dass sie ein großes Herz hat. Ein Drittel der Summe war sicher. Auch bei einem Weilheimer An-
walt fand Brenner ein offenes Ohr.

Er spendete ebenfalls. Nach nur einer Stunde rief Brenner zufrieden bei Holm an.
Der überwies seinen Beitrag umgehend. In Namibia angekommen galt es nun,
die Wasserader zu finden. Die alten Brunnen waren nicht mehr zu retten.
Ein Geologe und ein Wünschelrutengänger versuchten ihr Glück.
Schließlich setzte Brenner auf den Vorschlag des Geologen.

Bange Stunden folgten. Das harte Gestein arbeitete einen Bohrer auf. Ein anderer musste
organisiert werden. Das dau- erte acht Tage, denn es gibt nur wenige Brunnenbohrer und sie
sind im ganzen Land begehrt. Gerade herrscht die schlimmste Trockenzeit seit Langem.

Als der Ersatz endlich da war, ging es weiter. Brenner wartete unter einem Baum. „Du musst
beten, sonst kommt kein Wasser“, sagte ein Einheimischer zu ihm. Brenner meditierte also
vor sich hin, schloss die Augen und sprach in Gedanken mit seiner verstorbenen Mutter. Als
er die Augen wieder öffnete, begann die Fontäne aus der Erde zu schießen. „Vielleicht
war es auch Zufall. Aber es hat funktioniert“, war Brenner er-
leichtert.

Ein Problem gab es allerdings noch: Ein Brunnen musste mit Rohren gestärkt werden, au-
ßerdem waren 400 Meter an Leitungen nötig. Mehrkosten von 1 500 Euro entstanden. Die
hofft Brenner nun mit der Unterstützung der Kreisboten-Leser zu stemmen. Mehr Infos
zum Projekt gibt es unter www.baeume.de.

Spendenkonten

VR-Bank Werdenfels
Bäume für Menschen

IBAN DE63 703900000100171700
BIC    GENODEF1GAP

Vereinigte Sparkassen
Bäume für Menschen
IBAN  DE10 70351030 0000 6911 88
BIC     BYLADEM1WHM

Rettung aus dem Müll

GEPOSTED AM 8. November 2014  - GEPOSTED IN Allgemein, Pressespiegel 2014

Ehemalige Hohenpeißenberger Pfarrer hilft Kindern in Namibia

Weilheim- Der Müll türmt sich hunderte Meter weit. Nahe der Hauptstadt Windhoek erstreckt sich die größte Müllkippe Namibias. Über rund einen Quadratkilometer erstreckt sich die Deponie. Mittendrin leben Menschen in notdürftigen Hütten aus Pappe und Blech. In ihnen wachsen Kinder auf, die kaum eine Chance haben, der Armut zu entfliehen. Einigen davon will Pater Johannes Neudegger helfen.

„Der kleine Wicht lief aus dem vielen Unrat heraus auf mich zu- vollen Vertrauen“, erinnert sich der Geistliche an seine erste Begegnung mit Simon. Als der Vierjährige ihn mit großen Augen ansah und strahlte, wusste der Missionsbenedikter sofort, dass er den Bub unterstützen möchte. Kurzerhand wurde ein Platz im Kindergarten für ihn geschaffen, um ihn aus dem Müll zu holen, obwohl der eigentlich längst überfüllt war.

„Die Children`s Care St. Johannes“ wurde fast ausschließlich über spenden finanziert, die in der Region gesammelt wurden. Manche würden von einem Zufall sprechen, doch Pater Johannes ist sich sicher: “ Der Herrgott hat seine Logistik gemacht.“ Dass er und Gottfried Brenner sich getroffen haben, ist für die Kinder in Namibia auf jeden Fall ein Segen. Der ehemalige Hohenpeißenberger Pfarrer und der Initiator von „bäume für Menschen“ ermöglichen derzeit 15 Kindern zwischen drei und sechs Jahren den Besuch des Kindergartens.

„Was viele vergessen, sind die laufenden Kosten“, sagt Brenner, als er über das Projekt erzählt. Die monatliche Rechnung geht weit über Strom und Personalkosten für Betreuerinnen und Köchin heraus. Die meisten Kinder haben einen so weiten Weg, dass ein Fahrdienst nötig ist. Der muss ebenfalls finanziert werden.

„Auch die Haus- und Grundsteuer wurde inzwischen eingeführt“, listet Brenner die Kosten auf. Doch ein noch viel größeres Problem ist die mangelnde Kapazität. „Am ersten Tag nach den Ferien standen so viele Kinder da, dass wir die meisten wieder heimschicken mussten“, erinnert sich Brenner an sie verzweifelten Familien, die ihrem Nachwuchs ein besseres Leben ermöglichen wollen. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als anzubauen“, sagt Pater Johannes nachdenklich.

Denn momentan fehlt noch das Geld. Zwar habe er „rund 500 bis 600 Freunde“, die regelmäßig für seine Projekte spenden, und auch zu seinem 85. Geburtstag sammelte er 10 000 Euro für einen Frischwasser- Brunnen, dennoch genügt das Geld nicht. Der Pater hofft nun auf die Spendenbereitschaft im Landkreis und vor allem in seiner ehemaligen Pfarrgemeinde Hohenpeißenberg. Nur mit dieser Hilfe kann er noch mehr Kinder aus dem Alltag in der Müll Deponie befreien, denn für ihn ist „jedes ein Schatz Gottes mit Ewigkeitswert“.

Jugendgruppe für den Umweltschutz

GEPOSTED AM 27. November 2004  - GEPOSTED IN Allgemein, Pressespiegel 2004

Weilheimer Organisation <<Bäume für Menschen>> plant <<handfeste Aktionen>> Weilheim – Naturschutz sollte für Jugendliche mehr sein als eines von vielen Unterrichtsthemen in der Schule. „Richtig cool ist erst alternativer Umweltschutz“, sagte Angela Oppenheimer, die sich für „Bäume für Menschen – Trees for the World“ um das Marketing kümmert.

Die Entstehung eines Netzwerkes für ökologisch engagierte Jugendgruppen ist seit langem ein Traum von Gottfried Brenner, der seit 1996 die Umweltorganisation ins Leben rief. Ob in Afrika, Südamerika und bald auch in China – in den Baumschulen sind junge Leute aus der ganzen Welt gerne gesehen und engagierte Helfer. Einen ersten Schritt in Richtung aktiver Umweltschutz taten auf Anregung Brenners in diesen Tagen fünt Jugendliche aus verschiedenen Schulen des Landkreises. Bein einem ersten Treffen im Haus des Kreisjugendrings (KJR) wurde beschlossen, eine Jugendgruppe zu gründen, die sich aktiv einsetzt. Das nächste Treffen findet am Freitag 10. Dezember um 16 Uhr im KJR-Haus, Pütrichstraße 5, statt.

Bei einem ersten Treffen hatten die angehenden Naturschützer unter anderem die Idee, Säuberungsaktionen und die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und auf der Straße zu intensivieren. Partys und gemeinsame Reisen sollen ebenso zum Programm gehören. Unterstützung wird die Gruppe vom Baumexperten und Buchautor Thomas Janscheck. In seinem Vortrag sprach der Bad Aiblinger von „handfesten Aktionen“ wie der Pflanzung von Bergwäldern und gab zu bedenken, dass man in der Schule zwar „Biologie gelehrt bekommt, aber von Natur nichts mehr versteht“.

Informationen zur Weilheimer Jugendgruppe von „Bäume für Menschen – Trees for the World“ gibt es unter www.baeume.de, unter Tel. 0881/8001 oder per E-Mail bei Trwees@t-online.de.

Jugendgruppe für den Umweltschutz Weilheimer Organisation plant

Apparate für Namibia

GEPOSTED AM 16. Oktober 1998  - GEPOSTED IN Allgemein, Pressespiegel 1998

Gottfried Brenner ist Anfang dieser Woche nach[ Südwestafrika gereist. Dort überreicht der Vorstandsvorsitzende des Vereins ,,Bäume für Menschen – Trees for the World“ aus Weilheim an Diplom Forstwirt J. Krug mit der „Scholander-Apparatur“ eine Weltneuheit.

Mit Hilfe dieser Technik aus den USA, die an der Forstfakultät in Göttingen weiterentwickelt worden ist, soll das Aufforsten in trockenen Regionen und Halbwüsten mit einem geringen Investitionsrisiko durchführbar sein. Der Peißenberger Metallhandwerker Helmut Resch hat die Apparatur transportierfähig umgebaut und für den Einsatz in Namibia ausgestattet. Über das BMZ geförderte Projekt sind im Internet Infos unter www.beaume.de abrufbar.

 

 

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